Nach Suizidversuch: Danıştay-Prüfungsrichter verstorben

Der Danıştay-Prüfungsrichter, der in seinem Hotelzimmer im Bezirk Artuklu in Mardin mit einer Schusswunde am Kopf aufgefunden wurde, ist im Krankenhaus verstorben.

İHA

Der 42-jährige Danıştay-Prüfungsrichter Ahmet H., der für den Urlaub zum Opferfest nach Mardin gekommen war, wurde am 9. Juni in seinem Hotelzimmer im Bezirk Artuklu schwer verletzt aufgefunden.

Nachdem Schüsse zu hören waren, wurden Rettungs- und Polizeikräfte zum Tatort entsandt. Der am Kopf schwer verletzte Ahmet H. wurde nach einer ersten medizinischen Versorgung zunächst in ein Privatkrankenhaus in der Stadt und anschließend in ein Krankenhaus in Gaziantep verlegt.

Ahmet H. hat den 13-tägigen Überlebenskampf auf der Intensivstation verloren. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.

WAS WAR PASSIERT?

Es war behauptet worden, dass der Danıştay-Prüfungsrichter A.H. bei einem bewaffneten Angriff durch einen Schuss in den Kopf schwer verletzt worden sei.

Das Justizministerium dementierte die Berichte über einen Angriff und erklärte, dass der Danıştay-Prüfungsrichter A.H. in seinem Hotelzimmer einen Suizidversuch mit seiner registrierten Waffe unternommen habe:

„Der Danıştay-Prüfungsrichter A.H. hat in Mardin in seinem Hotelzimmer einen Suizidversuch mit seiner registrierten Waffe unternommen. Er wurde von den Teams des 112-Notrufdienstes versorgt und in das Forschungskrankenhaus Mardin verlegt. Es besteht weiterhin Lebensgefahr. Die als bewaffneter Angriff dargestellten Nachrichten entsprechen nicht der Wahrheit.“