Nach UEFA-Untersuchung gegen Merih Demiral wegen Wolfsgruß: Türkischer Botschafter in Berlin ins Auswärtige Amt einbestellt

Nachdem die UEFA eine Untersuchung gegen den Verteidiger der türkischen Nationalmannschaft, Merih Demiral, wegen des Zeigens des „Wolfsgrußes“ eingeleitet hat, wurde der türkische Botschafter in Berlin in das deutsche Auswärtige Amt einbestellt.

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Wie Reuters berichtet, gab ein Sprecher des Auswärtigen Amtes bekannt, dass der türkische Botschafter in Berlin, Ahmet Başar Şen, aufgrund des „Wolfsgrußes“ von Merih Demiral in das Ministerium einbestellt wurde.

Nachdem die deutsche Innenministerin Nancy Faeser erklärt hatte, dass „die Symbole türkischer Rechtsextremisten in unseren Stadien nichts zu suchen haben“ und die UEFA zu Sanktionen aufgefordert hatte, war der deutsche Botschafter in Ankara, Jürgen Schulz, gestern in das türkische Außenministerium einbestellt worden.

Heute wurde mitgeteilt, dass das deutsche Auswärtige Amt den türkischen Botschafter in Berlin, Ahmet Başar Şen, in das Ministerium geladen hat. Der Sprecher des Auswärtigen Amtes bestätigte, dass die Einbestellung des Botschafters aufgrund des „Wolfsgrußes“ erfolgte.