Nachbarland erhöht Gebühren für Aufenthaltstitel: 800.000 Euro

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis erklärte, dass die Regierung Änderungen am „Goldenen Visum“-Programm in Griechenland vornehmen werde und der vorgeschriebene Mindestwert für Immobilien auf 800.000 Euro angehoben werden könnte.

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Mitsotakis gab in seiner Rede vor dem Parlament bekannt, dass die Regierung in Kürze in das „Goldene Visum“-Programm eingreifen werde und die Untergrenze für das „Goldene Visum“ angehoben werden könne.

Der griechische Regierungschef erklärte, dass die Untergrenze in Regionen mit hoher Immobiliennachfrage auf bis zu 800.000 Euro angehoben werden könne.

Griechenland hatte das „Goldene Visum“-Programm im Jahr 2013 eingeführt, um nach der Wirtschaftskrise, die 2009 begann, ausländisches Kapital ins Land zu locken. Mit diesem Programm wurde Ausländern, die in Immobilien im Wert von mindestens 250.000 Euro investierten, ein 5-jähriges Aufenthaltsrecht gewährt.

In diesem Rahmen haben viele Investoren aus Nicht-EU-Ländern Immobilien in Griechenland erworben, insbesondere in der Hauptstadt Athen und in Thessaloniki, um das „Goldene Visum“ zu erhalten, das auch Erleichterungen im Schengen-Raum bietet.