Nachricht von Atatürk-Gegner Bölükbaşı an Zorlu: Von jetzt an stehst du auf, wenn wir sagen, steh auf....
Der Parteienwechsel von Kürşad Zorlu, der von der İYİ Parti zur AKP gewechselt ist, hat sowohl auf der politischen Bühne als auch in den sozialen Medien für Diskussionen gesorgt. Dass Zorlu nach seinem Einzug ins Parlament mit den Stimmen oppositioneller Wähler nun der AKP beigetreten ist, stieß in verschiedenen Kreisen auf Kritik.
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Furkan Bölükbaşı, bekannt als einer der der AKP nahestehenden Social-Media-Accounts, äußerte sich auf der Plattform X scharf zum Parteienwechsel von Zorlu.
In seinem Beitrag bezog sich Bölükbaşı auf Zorlu und schrieb: „Wir sagten komm, und du kamst. Von jetzt an stehst du auf, wenn wir sagen, steh auf. Du setzt dich hin, wenn wir sagen, setz dich. Du sprichst, wenn wir sagen, sprich. Du schweigst, wenn wir sagen, schweig. Es hat sich gezeigt, wer wer ist.“
Dieser Beitrag brachte auch die frühere Social-Media-Auseinandersetzung wieder ins Gespräch, bei der Zorlu Bölükbaşı mit den Worten „Husch, Hund“ beleidigt hatte.
Zorlus Parteienwechsel wurde nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch in juristischen und politischen Kreisen kritisiert. Der Anwalt Ruşen Gültekin bewertete Zorlus Wechsel zur AKP mit den Worten: „Es muss ernsthaft ein Gesetz zur politischen Ethik verabschiedet werden. Die Nation hat es satt, getäuscht zu werden.“
Während die Diskussionen über die Auswirkungen von Parteitransfers auf den Wählerwillen und die politische Ethik durch den Fall Zorlu erneut entfacht wurden, werden auch Forderungen nach einem Gesetz zur politischen Ethik wieder lauter.