Nachrichten aus regierungsnahen Kreisen: Künstler werden im Konzert-Ermittlungsverfahren gegen die Stadtverwaltung Ankara ebenfalls aussagen

Im Rahmen der Ermittlungen zu den von der Stadtverwaltung Ankara (ABB) organisierten Konzerten wurden 13 Personen festgenommen; es wird zudem behauptet, dass einige bekannte Künstler zur Aussage vorgeladen werden könnten.

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Die 759 Millionen Lira, die die Stadtverwaltung Ankara zwischen 2021 und 2024 für 32 Konzerte ausgegeben hat, stehen im Mittelpunkt der Ermittlungen. Während bei ersten Prüfungen ein öffentlicher Schaden in Höhe von 154 Millionen Lira festgestellt worden sein soll, werden die Unterlagen, die in 47 Akten vorliegen, derzeit von der Finanzabteilung der Polizei in Ankara detailliert untersucht.

In diesem Zusammenhang waren bereits 13 Personen, darunter städtische Führungskräfte und Inhaber von Organisationsfirmen, festgenommen worden. Nach den Festnahmen erinnerte der ABB-Bürgermeister Mansur Yavaş an Korruptionsvorwürfe aus der Amtszeit des ehemaligen Bürgermeisters Melih Gökçek und verglich die Ausgaben für soziale Veranstaltungen mit der AKP-Ära. Yavaş äußerte sich wie folgt: „Unsere Ausgaben und die der früheren Ära liegen offen. Es wird gefragt: ‚Kann man für ein Konzert 41 Millionen zahlen?‘ Doch sie haben einem Model, das sie aus Europa einfliegen ließen, damit es bei einem Festival einen Gong schlägt, 41 Millionen gezahlt. Es hat den Gong geschlagen und ist wieder gegangen, stellen Sie sich das mal vor.“

KÜNSTLER WERDEN ZUR AUSSAGE ERWARTET

Die regierungsnahe Zeitung Sabah behauptet, dass die Generalstaatsanwaltschaft von Ankara aufgrund von „Unstimmigkeiten“, die in Sachverständigengutachten bei Zahlungen an Künstler festgestellt wurden, einige Künstler zur Aussage vorladen könnte.