Nachrichten in sozialen Medien verherrlichen Angriffe: Jede Art von Schule kann gestürmt werden
Nach den Schulangriffen in Kahramanmaraş und Şanlıurfa sorgten Nachrichten in Telegram-Gruppen, die diese Taten verherrlichten, für Entsetzen. In den Unterhaltungen innerhalb der Gruppen wurden die Angreifer gelobt und Termine für neue Angriffe genannt. Die Sicherheitsbehörden haben Ermittlungen wegen provokativer Beiträge eingeleitet.
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Die aufeinanderfolgenden Schulangriffe in Kahramanmaraş und Şanlıurfa haben die Türkei in tiefe Trauer versetzt.
Die nach den Angriffen in Telegram-Gruppen geteilten Nachrichten ließen das Blut in den Adern gefrieren.
In der Telegram-Gruppe namens "C31 K", die bereits durch die Morde an Ayşenur Halil und İkbal Uzuner in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt war, wurden nach den Schulangriffen erschütternde Beiträge veröffentlicht.
In der Gruppe mit rund 100.000 Mitgliedern wurde beobachtet, dass die Angreifer verherrlicht wurden und Termine sowie Orte für neue Angriffe genannt wurden.
Besonders aufmerksamkeitserregend war die Nachricht eines Nutzers namens "Barış Çelik", der schrieb: "Für morgen haben sich viele Kunden gemeldet. Wir werden Angriffe auf Schulen verüben", während ein anderer Nutzer die Aussage "Das Geschäft läuft gut. Jede Art von Schule kann gestürmt werden" tätigte. Es wurde zudem festgestellt, dass in der Gruppe eine Preisliste für Angriffe geteilt wurde.
Nachdem die Nachrichten in den sozialen Medien für Empörung gesorgt hatten, wurden auch die Sicherheitsbehörden aktiv.
Wie zu erfahren war, haben die Teams der Cyber-Abteilung Ermittlungen zu den Beiträgen eingeleitet.