Name der ehemaligen İYİ-Parteivorsitzenden Akşener taucht in Sinan-Ateş-Ermittlungen auf
Der Name der Gründerin und ehemaligen Vorsitzenden der İYİ-Partei, Meral Akşener, ist in die Ermittlungsakte zum Tod des ehemaligen Vorsitzenden der Ülkü Ocakları, Sinan Ateş, aufgenommen worden.
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Ömer Zengin, der im Rahmen der Ermittlungen zur Ermordung von Sinan Ateş aussagte, behauptete, dass der Vorsitzende der Ülkü Ocakları, Ahmet Yiğit Yıldırım, auf Bitten von Meral Akşener in die Führung der Ülkü Ocakları aufgenommen worden sei.
Wie Can Bursalı von Sözcü berichtet, behauptete Ömer Zengin, ein enger Freund von Sinan Ateş, in seiner Zeugenaussage vor der Staatsanwaltschaft, dass der derzeitige Vorsitzende der Ülkü Ocakları, Ahmet Yiğit Yıldırım, auf Wunsch von Akşener in den Vorstand der Ülkü Ocakları in Istanbul aufgenommen wurde.
"SIE WAR NOCH NICHT AUS DER MHP AUSGETRETEN"
Zengin, der zudem behauptete, dass Yıldırım von religiösen Wohnheimen zu den Ülkü Ocakları gewechselt sei, erklärte: "Ich bin mir sicher, dass das Attentat von Ahmet Yiğit Yıldırım, İzzet Ulvi Yönter, Olcay Kılavuz und Nevzat Ünlütürk organisiert wurde."
In dem Zeitraum, auf den sich Zengin bezieht – der in Deutschland lebt und auf Vorladung der Staatsanwaltschaft in die Türkei reiste, um auszusagen –, war Meral Akşener noch nicht aus der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) ausgetreten. Zu der Zeit, als Yıldırım Vorstandsmitglied der Ülkü Ocakları in Istanbul war, fungierte Akşener als stellvertretende Sprecherin der Großen Nationalversammlung der Türkei.
Yıldırım, der zunächst als stellvertretender Provinzvorsitzender für soziale Aktivitäten in den Istanbuler Vorstand eintrat, wurde später vom ehemaligen Vorsitzenden der Ülkü Ocakları, Olcay Kılavuz, zum Provinzvorsitzenden von Istanbul ernannt.
Zengin gab in seiner Aussage an, dass in der Zeit, als Olcay Kılavuz seines Amtes enthoben und durch Sinan Ateş ersetzt wurde, auch der Name von Ahmet Yiğit Yıldırım als potenzieller Vorsitzender im Gespräch war.