Informationen zum Mord an Narin Güran: 'Die Familie verschwieg ihren Tod' und 'Frauen lasen Yasin'
Während die Ermittlungen zum Mord an Narin Güran andauern, wurde eine neue Behauptung aufgestellt. Ein Sicherheitsbeamter behauptete, dass Narin tot war und die Familie dies von Anfang an wusste.
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Das Schicksal der 8-jährigen Narin Güran, die am 21. August im Dorf Tavşantepe im Bezirk Bağlar in Diyarbakır verschwand, hat die Türkei zutiefst erschüttert. Die Leiche der kleinen Narin wurde nach genau 19 Tagen im Eğertutmaz-Bach gefunden, der 3 km vom Dorf entfernt liegt.
Die Ermittlungen zum Mord an der 8-jährigen Narin Güran, deren lebloser Körper 19 Tage nach ihrem Verschwinden am 21. August im Dorf Tavşantepe im Bezirk Bağlar in Diyarbakır im Eğertutmaz-Bach gefunden wurde, dauern an.
Es wurde eine weitere neue Behauptung im Zusammenhang mit dem Mord aufgestellt. Ein Sicherheitsbeamter behauptete, dass die Familie von Anfang an wusste, dass Narin tot war. Der Beamte erklärte: "Während wir nach Narin suchten, wussten sie bereits, dass sie tot war. Denn die Frauen, die sich vor Narins Haus versammelten, lasen Yasin."
12 PERSONEN IM RAHMEN DER ERMITTLUNGEN VERHAFTET
Im Zusammenhang mit dem Mord wurden 12 Personen verhaftet. Dennoch sind die abgegebenen Aussagen weiterhin widersprüchlich. Dies verstärkt die Vermutung, dass hinter dem Ereignis, das Narin in den Tod führte, ein großes Geheimnis steckt, das das gesamte Dorf hütet. Informationen, die aus dem Autopsiebericht durchgesickert sind, deuten darauf hin, dass Narin durch Ersticken getötet wurde.
Wie Felat Bozaslan von DW Türkçe berichtet, ist das Grab von Narin derzeit der einzige Ort im Dorf Tavşantepe, etwa 15 Kilometer von Diyarbakır entfernt, an dem Aktivität herrscht. Die Umgebung von Narins Grab ist mit Gegenständen wie Spielzeug, Schulranzen und Schuluniformen gefüllt.
Der kritische Punkt des Mordes ist der Stall des Hauses, das Narins Familie gehört. Die Ermittlungsteams vermuten, dass der Mord dort begangen wurde. Der betreffende Ort wird von den Gendarmerie-Einheiten weiterhin mit großer Sorgfalt bewacht.
Der Journalist Felat Bozaslan schrieb zudem über wichtige Details aus einem Gespräch, das er mit einem hochrangigen Sicherheitsbeamten aus dem Ermittlungsteam führte.
Die Gendarmerie-Einheiten, die nach der Vermisstenmeldung von Narin ins Dorf kamen, schöpften von Anfang an Verdacht gegen Narins Familie. Der Beamte erklärte, dass den Festgenommenen aus diesem Grund das Zeugenschutzprogramm angeboten wurde, mit der Garantie, dass ihre Sicherheit gewährleistet sei. Niemand im Dorf nahm dieses Angebot jedoch an.
"WÄHREND WIR NACH NARIN SUCHTEN, WUSSTEN SIE, DASS SIE TOT WAR"
Eine weitere Behauptung des hochrangigen Sicherheitsbeamten besagt, dass jeder im Dorf von Anfang an wusste, dass Narin ermordet wurde. Der betreffende Beamte äußerte sich dazu wie folgt: "Während wir nach Narin suchten, wussten sie, dass sie tot war. Die Familie hat dies beharrlich verschwiegen. Wir haben verstanden, dass Narin nicht mehr am Leben war, noch bevor wir die Leiche erreichten. Denn die Frauen, die sich vor Narins Haus versammelten, lasen Yasin."