Sie hatten für Narin 'geschrien': Hande Sarıoğlu verteidigt skandalöse Szenen
Hande Sarıoğlu, die in der Sendung Söylemezsem Olmaz auf Beyaz TV für Narin schrie, hat nach den Reaktionen in den sozialen Medien eine Erklärung abgegeben.
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Die 8-jährige Narin Güran, die im Stadtteil Tavşantepe im Bezirk Bağlar in Diyarbakır verschwunden war und deren lebloser Körper 19 Tage später gefunden wurde, wurde in dem Dorf beigesetzt, in dem sie ermordet wurde.
Während der Mord an Narin Güran die Türkei in tiefe Trauer versetzte, sorgten die Ereignisse in der Sendung Söylemezsem Olmaz auf Beyaz TV für Empörung.
SIE 'SCHRIEN' LIVE AUF SENDUNG
Die Moderatorin der Sendung, Hande Sarıoğlu, rief „Wir schreien für Narin“ und stieß gemeinsam mit anderen Personen in der Sendung einen Schrei aus.
Die Moderatoren von Beyaz TV schrien für Narin. pic.twitter.com/Uf8jGGK5wW
— Boşuna Tıklama (@bosunatiklama) 9. September 2024
Die skandalöse Aktion, die aus reiner Einschaltquoten-Gier erfolgte, löste in den sozialen Medien eine Welle der Empörung aus.
EINE SELTSAME VERTEIDIGUNG VON HANDE SARIOĞLU
Nachdem die Kritik zunahm, gab die Moderatorin Hande Sarıoğlu in der heutigen Live-Sendung eine Erklärung zu den Vorfällen ab.
Sarıoğlu behauptete, sie hätten geschrien, weil sie „der Schrei unserer Mädchen sein wollten“, und bezeichnete dies als eine sehr gute Form der Sensibilisierung.
Die Äußerungen von Hande Sarıoğlu in der Live-Sendung lauten wie folgt:
„In unserer gestrigen Sendung wollten wir, während wir über Narin sprachen, auf etwas aufmerksam machen; wir sagten, wir wollen der Schrei unserer kleinen Mädchen sein. Und in diesem Moment stießen wir gemeinsam mit unseren Teamkollegen einen Schrei aus. Eigentlich haben wir uns Gehör verschafft. Es ist gerade auf der Tagesordnung...
Ziemlich viele Journalisten und Social-Media-Accounts haben unseren Schrei zum Thema gemacht, sie sprechen darüber, sie lassen darüber sprechen. Haben wir euch Futter gegeben? Bitte, ihr könnt darüber sprechen. Das ist eine sehr gute Sensibilisierung.
Wissen Sie, es gibt dieses Prinzip: Man möchte auf etwas aufmerksam machen, aber um die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, beginnt man erst mit etwas Absurdem und fährt dann fort: 'Ja, liebe Zuschauer, wenn wir Ihre Aufmerksamkeit gewinnen konnten, kommen wir nun zu unserem eigentlichen Thema'... Eigentlich wollten wir genau so eine Sensibilisierung schaffen. Dieser Schrei, den wir hier gemacht haben, mag Sie dazu bringen, sich zu fragen: 'Was machen die da?'
Aber schauen Sie, das ist das Thema, darüber sprechen Sie. Denn es geht dort nicht nur um eine Situation, in der Sie Ihre Tochter schützen, sondern in dieser Region finden einige Zustände, einige abscheuliche Zustände statt.
Und wir müssen dem jetzt wirklich einen 'Stopp' setzen, damit nicht noch weitere Narins im Alter von 8 Jahren auf diese Weise beerdigt werden müssen.“