Neffe von Hisbollah-Chef Naim Qassem bei israelischem Angriff getötet

Die israelische Armee hat mitgeteilt, dass Ali Yusuf Harshi, der Neffe und Sekretär des Hisbollah-Führers Naim Qassem, bei einem israelischen Luftangriff in Beirut am gestrigen Tag getötet wurde.

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Die israelische Armee hat mitgeteilt, dass Ali Yusuf Harshi, der Neffe und Sekretär des Hisbollah-Führers Naim Qassem, bei einem israelischen Luftangriff in Beirut am gestrigen Tag getötet wurde.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte zunächst gemeldet, dass die israelische Armee den Hisbollah-Führer Naim Qassem getötet habe. Wenige Minuten später korrigierte Reuters die Meldung jedoch und berichtete, dass lediglich Harshi, der Neffe und Sekretär von Qassem, getötet worden sei.

Von der Hisbollah wurde bisher keine Stellungnahme zu dem Vorfall veröffentlicht.

Die israelische Armee erklärte: „Wir haben Ali Yusuf Harshi, den persönlichen Sekretär und Neffen des Hisbollah-Generalsekretärs Naim Qassem, neutralisiert." 

''WIR WERDEN UNS DEM FEIND NICHT UNTERWERFEN''

Nachdem die Angriffe Israels auf den Libanon nach dem Waffenstillstand zugenommen hatten, äußerte sich Hisbollah-Chef Naim Qassem erstmals seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran. Qassem erklärte, dass sie sich der israelisch-amerikanischen Aggression widersetzen und sich nicht ergeben würden. Er bezeichnete die jüngsten Angriffe Israels auf den Libanon als geplante Offensive und sagte: "Wir stehen einer Aggression gegenüber. Unsere Option ist es, Widerstand zu leisten, egal wie viele Opfer dies erfordert, und uns nicht zu ergeben. Wir werden nicht davor zurückschrecken, unsere Rechte zu verteidigen, und wir werden uns dem Feind nicht unterwerfen. Wir werden die Aggression bekämpfen; dies ist für uns eine lebensnotwendige Verteidigung und wird fortgesetzt, bis wir unsere Ziele erreicht haben." Unterdessen war die Hisbollah heute in der Nähe der Stadt Khiam im Süden des Libanon in Gefechte mit israelischen Streitkräften verwickelt.




Von der Hisbollah wurde bisher keine Stellungnahme zu dem Vorfall veröffentlicht