Neue Details im Eskort-Skandal beim Diyanet: Auch Verwandter des Ministers wurde abgesetzt!

Verantwortliche der Türkisch-Islamischen Union (ATIB), die dem Diyanet-Vakıf in Österreich angehört, sollen mit Spendengeldern, die freitags und an religiösen Feiertagen gesammelt wurden, Eskortdamen bestellt und Feiern veranstaltet haben. Während die Ermittlungen andauern, wachsen die Korruptionsvorwürfe.

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Neue Details im Eskort-Skandal beim Diyanet: Auch Verwandter des Ministers wurde abgesetzt!

Die Skandale um die in verschiedenen Ländern organisierten Einheiten der türkischen Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) nehmen kein Ende. In den seit fünf Jahren laufenden Ermittlungen wurden Vorwürfe laut, dass religiöse Funktionäre, die im Namen der Diyanet-Stiftung in Österreich tätig sind, mit Spendengeldern aus der Bevölkerung Eskortdamen bestellt und Partys gefeiert haben.

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Während dieser Skandal, der 2019 in Wien begann, noch immer nicht vollständig aufgeklärt ist, haben die Vorwürfe in der türkischen und europäischen Presse für großes Aufsehen gesorgt. Infolge der Ermittlungen wurden der für religiöse Dienste zuständige Berater F.M.K. sowie ein weiterer Berater für religiöse Dienste, M.Ş., die im Rahmen der Türkisch-Islamischen Union in Österreich (ATİB) tätig waren, aus ihren Ämtern entlassen. Die Diyanet argumentiert, dass diese Bürokraten wegen „Disziplinlosigkeit und Unzulänglichkeit“ entlassen wurden.

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VORWÜRFE UND AUSMASS DES SKANDALS

Laut einem Bericht von Sözcü sind die im Rahmen der Wiener Skandalermittlungen geäußerten Vorwürfe äußerst gravierend. Dazu gehört insbesondere, dass Spenden, die an Freitagen und religiösen Feiertagen gesammelt wurden, nicht verbucht wurden und ihr Verbleib unbekannt ist. Zudem wird behauptet, dass ein erheblicher Teil der Einnahmen aus Pilgerreisen, Opfergaben, dem Verkauf religiöser Bücher und Bestattungsfonds in Vergnügungslokalen ausgegeben wurde.

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Einer der auffälligsten Vorwürfe ist, dass mit diesen Spenden mindestens vier Eskortdamen engagiert und „Partys“ gefeiert wurden. Um all diese Ausgaben zu verschleiern, sollen sie im Budget des Vereins unter dem Deckmantel von „Aufenthaltsgenehmigungskosten, Mieten und sonstigen Ausgaben der Imame“ verbucht worden sein. Darüber hinaus wird behauptet, dass auch die zur Prüfung angereisten Inspektoren mit Spendengeldern zu Partys und Ausflügen eingeladen wurden, um den Vorfall zu vertuschen.

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VERWANDTER EINES MINISTERS EBENFALLS ENTLASSEN

Es wird berichtet, dass einer der Namen, die in den Skandal verwickelt sind, ein Verwandter eines ehemaligen AKP-Ministers ist. Es heißt, dass die österreichischen Behörden den Fall trotz der Bemühungen, ihn zu vertuschen, genau verfolgen. Es wird erwartet, dass der Vorfall internationale Ausmaße annimmt.

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Die Türkisch-Islamische Union in Österreich (ATİB), die im Zentrum der Vorwürfe steht, ist seit Jahren für ihre verschiedenen Veranstaltungen bekannt. Die ATİB, die mit vielen Moscheen und islamischen Zentren verbunden ist, steht im Mittelpunkt dieses Skandals, und ihre Methoden der Spendensammlung werden häufig kritisiert.