Neue Details im Skandal um versteckte Kameras im Schönheitssalon: 14.000 intime Aufnahmen verkauft!
Die Ermittlungen zu den intimen Aufnahmen, die ohne das Wissen von Frauen in einem Schönheitssalon in Bakırköy gemacht wurden, wurden ausgeweitet. Bei der digitalen Untersuchung wurde festgestellt, dass etwa 14.000 Aufnahmen gegen Entgelt über Telegram und X verkauft wurden; ein weiterer Verdächtiger wurde im Rahmen der Ermittlungen festgenommen.
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Im Rahmen der Ermittlungen zu den Vorwürfen, dass in einem Schönheitssalon im Istanbuler Stadtteil Bakırköy ohne das Wissen der Frauen intime Aufnahmen gemacht und diese auf digitalen Plattformen gegen Entgelt veröffentlicht wurden, wurde eine weitere Person festgenommen.
Die Teams der Polizeidirektion des Bezirks Bakırköy leiteten am 28. August nach der Anzeige von vier Frauen eine Untersuchung ein. In der Anzeige wurde angegeben, dass in dem Schönheitssalon im Stadtviertel Zuhuratbaba, den die Frauen zuvor besucht hatten, ohne ihr Wissen Aufnahmen von ihnen gemacht wurden.
VERSTECKTE KAMERAS IN GERÄTEN INSTALLIERT
Bei Durchsuchungen der Polizei in den Geschäftsräumen wurden ein aktives RIP-Gerät mit eingebauter versteckter Kamera, sechs weitere RIP-Geräte, die bereits demontiert worden waren, sowie zahlreiche digitale Materialien sichergestellt.
Bei den Untersuchungen wurde zudem festgestellt, dass der Geschäftsinhaber die Geräte mit Kameras vor der polizeilichen Durchsuchung nicht an die offiziellen Behörden übergeben, sondern in einem Lager versteckt hatte.
14.000 AUFNAHMEN GEGEN ENTGELLT VERKAUFT
Erste Analysen der sichergestellten digitalen Materialien ergaben, dass etwa 14.000 Videoaufnahmen vorhanden sind. Es wurde festgestellt, dass die intimen Aufnahmen der Frauen über den Telegram-Kanal „Secret TV +18“ sowie über die Plattform X gegen Bezahlung Abonnenten angeboten wurden.
Im Zuge der Ermittlungen wurden die Geschäftsinhaberin F.Ö. sowie E.S.C., der für die Installation der Kamera- und Sicherheitssysteme verantwortlich war, festgenommen.
ZWEI VERDÄCHTIGE INHAFTIERT
F.Ö. und E.S.C. wurden am 29. August von den Justizbehörden wegen „rechtswidriger Weitergabe oder Erlangung personenbezogener Daten“ sowie „Verletzung der Privatsphäre“ in Untersuchungshaft genommen.
Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wurde am 29. August auch A.Ç. (30) in seiner Wohnung in Küçükçekmece festgenommen, da er mit der Veröffentlichung und dem Verkauf der Aufnahmen über digitale Plattformen in Verbindung gebracht wird. Die bei der Durchsuchung der Adresse sichergestellten digitalen Materialien wurden beschlagnahmt.
Es wurde bekannt, dass A.Ç. den Justizbehörden überstellt werden soll.
Es wird davon ausgegangen, dass die Ermittlungen nicht nur auf die Verbindungen dazu ausgeweitet werden, wer die Aufnahmen veröffentlicht und verkauft hat, sondern auch auf die Personen, die diese Inhalte erworben haben.