Neue Details zum F-16-Absturz: Pilot İbrahim Bolat verhinderte eine Katastrophe

Es wurde bekannt, dass der beim F-16-Absturz gefallene Pilot Major İbrahim Bolat bis zur letzten Sekunde darum kämpfte, das Flugzeug von der Autobahn und Wohngebieten fernzuhalten, weshalb er nicht mehr mit dem Fallschirm abspringen konnte.

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Der Kontakt zu einem F-16-Kampfjet, der vom 9. Haupt-Jet-Basiskommando in Balıkesir gestartet war, brach während des Fluges ab. Nach kurz darauf eingeleiteten Suchmaßnahmen wurde festgestellt, dass das Flugzeug in der Nähe der Autobahn İzmir-İstanbul abgestürzt war. Es wurde bekannt gegeben, dass der Pilot Major İbrahim Bolat bei dem Absturz ums Leben kam.

ER VERSUCHTE, DAS FLUGZEUG VON WOHNGEBIETEN FERNZUHALTEN

Wie die Zeitung Sabah berichtet, wurde festgestellt, dass der Pilot bis zu dem Moment, in dem er die Kontrolle verlor, große Anstrengungen unternahm, um das Flugzeug zu steuern. Es wurde bekannt, dass Bolat versuchte, das Flugzeug in einen Bereich abseits von Wohngebieten und der Autobahn zu lenken, und in diesem Prozess keine Gelegenheit mehr fand, mit dem Fallschirm abzuspringen. Es wurde erklärt, dass er versuchte, das Flugzeug bis zur letzten Sekunde unter Kontrolle zu halten, wodurch eine möglicherweise noch größere Katastrophe verhindert wurde.

DIE MÖGLICHKEIT EINES „FLIEGER-VERTIGOS“ WIRD GEPRÜFT

Nach dem Absturz leitete die Generalstaatsanwaltschaft Balıkesir eine Untersuchung ein. In ersten Einschätzungen wurde die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass der Pilot einen „Flieger-Vertigo“ erlitten haben könnte, der zu einem Verlust der Orientierung über Richtung und Position in der Luft führen kann. Es wurde angemerkt, dass dieser als räumliche Desorientierung definierte Zustand dazu führen kann, dass die Position des Flugzeugs bei hoher Geschwindigkeit und während Manövern falsch wahrgenommen wird.

TECHNISCHE DATEN UNTER DER LUPE

Die Behörden teilten mit, dass die technischen Daten sowie die Aufzeichnungen des Flugschreibers im Zusammenhang mit dem Absturz detailliert untersucht werden und das endgültige Ergebnis nach den durchgeführten Analysen vorliegen werde. Das Verteidigungsministerium gab zudem bekannt, dass die administrativen und technischen Untersuchungen zu dem Vorfall andauern.