Neue Details zum Schulleben des Angreifers von Kahramanmaraş: „Er hat ständig in sein Heft gekritzelt“
Neue Details zum Schulleben des 14-jährigen Täters İsa Aras Mersinli, der im Bezirk Onikişubat in Kahramanmaraş einen bewaffneten Angriff verübte, bei dem 9 Menschen ihr Leben verloren und 13 weitere verletzt wurden, sind ans Licht gekommen.
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Es wurde bekannt gegeben, dass der Täter, ein Achtklässler an der Ayser-Çalık-Mittelschule, mit 5 Waffen und 7 Magazinen seines Vaters, eines ehemaligen Polizeibeamten, zur Schule gekommen war und nach der Ermordung von 8 Schülern und einem Lehrer während des Chaos ums Leben kam.
Nach dem Vorfall berichtete ein Lehrer, dessen Name aus Sicherheitsgründen geheim gehalten wird, dass der Angreifer in der Schule ein äußerst verschlossenes und sozial isoliertes Leben geführt habe.
Der Lehrer gab an, dass der Schüler zwar regelmäßig zur Schule gekommen sei, aber nicht am Unterricht teilgenommen habe. Statt dem Unterricht zu folgen, habe er den Kopf auf die Schulbank gelegt und stundenlang in sein Heft gekritzelt.
„ER HATTE FAST KEINE FREUNDE“
Laut einem Bericht von Gülseven Özkan von Kısa Dalga wies der Pädagoge darauf hin, dass die sozialen Beziehungen des Täters in der Schule sehr schwach gewesen seien. Er berichtete, dass das Kind fast keine Freunde gehabt habe, in den Pausen alleine auf dem Schulhof umhergegangen sei und mit niemandem kommuniziert habe.
Der Lehrer äußerte sich auch zu der „Gewaltvergangenheit“, einem der meistdiskutierten Themen nach dem Angriff, und betonte, dass der Täter zuvor in keine Schlägerei in der Schule verwickelt gewesen sei, keine Disziplinarstrafen erhalten habe und keine Aggressionen gegenüber Lehrern oder Mitschülern beobachtet worden seien.
In dem Bericht, in dem auch auf verschiedene Behauptungen zur Vergangenheit des Schülers eingegangen wird, heißt es, dass in der Schule unbestätigte Gerüchte kursierten, wonach der Täter zuvor eine Rehabilitationseinrichtung besucht habe und zu Hause gewalthaltige Spiele gespielt habe.
Darüber hinaus wurde erwähnt, dass der ehemalige Schulleiter den Täter als „hochbegabt und sehr erfolgreich“ beschrieben habe, die derzeitigen Lehrer dies jedoch aufgrund seiner Desinteresse am Unterricht nicht hätten beobachten können. Zudem wurde berichtet, dass der Täter gelegentlich seine Jacke über die Schulter geworfen und einen auffälligen Gang wie ein „Großmaul“ an den Tag gelegt habe.