Neue Details zur Katastrophe im KYK-Wohnheim: Inspektionsbefugnis für Aufzug an Subunternehmen übertragen
Es wurde bekannt, dass die Inspektionsbefugnis für den Aufzug, bei dessen Defekt die 22-jährige Studentin Zeren Ertaş im KYK-Wohnheim ums Leben kam, im Jahr 2020 von der Ingenieurskammer (MMO) auf ein privates Unternehmen übertragen wurde. Nach der Katastrophe führte eine auf Antrag der Staatsanwaltschaft gebildete Expertenkommission aus Mitgliedern der MMO eine Begutachtung durch.
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Im Kredi Yurtlar Kurumu (KYK) Güzelhisar-Studentinnenwohnheim im Bezirk Efeler in Aydın kam eine Studentin ums Leben, als sie versuchte, einen defekten Aufzug zu verlassen. Nach dem erschütternden Vorfall protestierten zahlreiche Studierende gegen die Verwaltung, während das Ministerium für Jugend und Sport die Suspendierung des Heimleiters bekannt gab.
Laut einem Bericht von Mustafa Bildircin von BirGün offenbaren die Ereignisse im Wohnheim sowie Berichte der Rechnungshofprüfer zu den physischen Inspektionen in KYK-Wohnheimen eine Kette von Versäumnissen, die zum Tod einer Studentin führten.
Es stellte sich heraus, dass die Verantwortung für den Aufzug, die bis 2020 bei der Ingenieurskammer (Makina Mühendisleri Odası - MMO) lag, infolge der einseitigen Kündigung des zwischen der Stadtverwaltung Efeler und der Kammer unterzeichneten Protokolls durch die Stadtverwaltung an ein in Adana ansässiges Subunternehmen namens Akredirest übertragen wurde. Es wurde berichtet, dass die MMO aufgrund der Kündigung des Protokolls Klage gegen die Stadtverwaltung eingereicht hat und das Gerichtsverfahren noch andauert.
Der Aufzug wurde zudem von der Firma Irmak Asansör gebaut, deren Mitbegründer der ehemalige CHP-Bürgermeister der Gemeinde Aydın Karacasu ist.
PROBLEME WURDEN GEMELDET
Die Verantwortlichen der Firma Akredirest, die die Inspektionsbefugnis für den Aufzug innehatte, behaupteten hingegen, dass die Aufzüge im Wohnheim im September überprüft worden seien und die festgestellten Probleme nach den Inspektionen an die Wartungsfirma gemeldet wurden.