Neue Entwicklung bei der Untersuchung zum Säbel-Eid: Entlassung von drei Kommandeuren aus der TSK gefordert
Es gibt eine neue Entwicklung in der Untersuchung zum Säbel-Eid. Der Regiments-, Bataillons- und Kompaniekommandeur wurden vor das hohe Disziplinargericht geladen.
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Aufgrund der Säbel-Eid-Zeremonie bei der Abschlussfeier der Militärakademie Kara Harp Okulu wurde neben fünf frisch graduierten Leutnanten auch die Entlassung des stellvertretenden Regimentskommandeurs, des Bataillonskommandeurs und des Kompaniekommandeurs aus der TSK gefordert.
Die Untersuchung, die nach dem Säbel-Eid der Leutnants am 30. August, dem Tag des Sieges, und den Rufen „Wir sind die Soldaten Mustafa Kemals“ eingeleitet wurde, weitet sich aus.
Zunächst hatte heute der stellvertretende CHP-Vorsitzende Yankı Bağcıoğlu bekannt gegeben, dass drei weitere Leutnants im Rahmen der Untersuchung zur Militärakademie disziplinarisch belangt wurden. Zuletzt stellte sich heraus, dass die Zahl der Soldaten, die mit dem Antrag auf Entlassung vor das Disziplinargericht geladen wurden, auf 8 gestiegen ist.
DARUNTER AUCH 3 KOMMANDEURE
Nach Informationen, die der Journalist Barış Terkoğlu von den Anwälten der Leutnants erhalten hat, wurde bekannt, dass die Zahl der im Rahmen der Untersuchung disziplinarisch belangten Soldaten 8 beträgt.
Es wurde behauptet, dass sich unter den disziplinarisch belangten Soldaten auch 3 Kommandeure befinden und dass es sich bei diesen um den Regiments-, Bataillons- und Kompaniekommandeur handelt.
Es wurde bekannt, dass neben den disziplinarisch belangten Soldaten Ebru Eroğlu und İzzet Talip Akarsu auch Serhat Gündar und Deniz Demirtaş eine entsprechende Mitteilung erhalten haben.
„SIE HATTEN UM ERLAUBNIS GEBETEN, DEN ALTEN EIDTEXT ZU LESEN“
Der tv100-Autor Fuat Uğur teilte Informationen, die er nach eigenen Angaben vom Verteidigungsministerium zu dem Vorfall erhalten hat.
Uğur äußerte folgende Behauptung:
„Diese Leutnants, allen voran Ebru Eroğlu, trafen sich vor der Abschlussfeier und gingen zu ihren Schulkommandanten mit den Worten: ‚Wir möchten bei der Abschlussfeier den alten Eidtext lesen.‘
Die Schulkommandanten antworteten: ‚Nein, das ist nicht möglich, das solltet ihr nicht tun.‘ Die Leutnants gingen insgesamt siebenmal zu den Schulkommandanten, um ihr Anliegen zu wiederholen. Als sie jedes Mal ein Nein erhielten, sagten sie: ‚Dann machen wir eine alternative Eid-Zeremonie.‘ Die Organisatoren sind Ebru Eroğlu und fünf weitere Freunde, nicht mehr.
Auf die Frage, warum fast 300 neue Absolventen an dieser alternativen Eid-Zeremonie teilnahmen, erhielt ich die Antwort: ‚Weil sie es angekündigt haben, und die anderen Leutnants sind aufgeregt hingegangen, weil sie dachten, es sei etwas Besonderes. Sie wussten nicht, warum sie hingingen. Das haben sie auch gegenüber dem Untersuchungsausschuss so ausgesagt.‘
‚Gegen sie läuft ebenfalls eine Untersuchung; denn obwohl sie von dieser Information wussten, haben sie keine Maßnahmen ergriffen. Sie hätten das Chaos vor Ort verhindern und diese Debatte unterbinden können, aber das haben sie nicht getan‘, hieß es.“
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