Neue Entwicklung bei Hausdurchsuchungen und Festnahmen vor dem NATO-Gipfel: 103 Personen inhaftiert
Mehr als 200 Personen, die vor dem NATO-Gipfel in Ankara bei Hausdurchsuchungen festgenommen wurden, wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Gericht überstellt. Gegen TEMA-Freiwillige wurde Haftbefehl erlassen.
İHA
Von den Verdächtigen, die bei Operationen gegen Terrororganisationen vor dem NATO-Gipfel in Ankara festgenommen wurden, sind 103 inhaftiert worden.
Es wurde bekannt, dass die gerichtlichen Verfahren bezüglich der anderen Verdächtigen andauern.
Nach den vom Gouverneursamt Ankara im Rahmen des NATO-Gipfels erlassenen Verbotsentscheidungen führten Polizei- und Gendarmerieeinheiten am 23. Juni zeitgleich Operationen an zahlreichen Adressen durch.
Bei den unter Koordination der Generalstaatsanwaltschaft Ankara durchgeführten Operationen wurden 209 von 241 Verdächtigen festgenommen, die als mit den Terrororganisationen IS, TKP/ML, MLKP und DHKP/C in Verbindung stehend eingestuft wurden.
103 VERDÄCHTIGE INHAFTIERT
Die Verdächtigen, deren polizeiliche Maßnahmen abgeschlossen waren, wurden dem Gericht überstellt. Von den zum Justizpalast Ankara gebrachten Verdächtigen wurden 103 Personen, darunter die TEMA-Stiftungsvertreterin für Ankara N.Ö. und Doz. Dr. E.M., nach ihren Vernehmungen durch die Staatsanwaltschaft und der Überstellung an das Friedensgericht wegen des Vorwurfs der 'Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terrororganisation' inhaftiert.
Es wurde bekannt, dass die gerichtlichen Verfahren bezüglich der anderen Verdächtigen im Rahmen der Ermittlungen andauern.