Neue Entwicklung im Ermittlungsverfahren gegen Eylem Tok und ihren Sohn: Haftentlassung beschlossen

Die Person, die den 17-jährigen Fahrer T.C., der in Istanbul-Eyüpsultan einen Unfall mit einem Toten und vier Verletzten verursacht hatte, sowie dessen Mutter Eylem Tok zum Flughafen gefahren hatte, wurde aus der Haft entlassen.

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Die von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft eingeleiteten Ermittlungen zu dem Unfall, bei dem Oğuz Murat Aci ums Leben kam und vier weitere Personen verletzt wurden, dauern an.

Das 7. Friedensstrafgericht von Istanbul hat die Haftentlassung von Ayşe Ceren S. beschlossen, die im Rahmen der Ermittlungen als Mitarbeiterin von Bülent Cihantimur identifiziert und wegen „Begünstigung eines Straftäters“ sowie „Verbergen von Beweismitteln“ inhaftiert worden war.

WAS WAR GESCHEHEN?

In Eyüpsultan war am 1. März eines von drei fahrenden ATV-Fahrzeugen liegen geblieben. Während das defekte Fahrzeug am Straßenrand repariert werden sollte, fuhr eines von zwei Fahrzeugen, die in dieselbe Richtung unterwegs waren, in die drei dort stehenden ATVs.

Die fünf bei dem Unfall verletzten Personen wurden in Krankenhäuser eingeliefert; Oğuz Murat Aci konnte trotz medizinischer Eingriffe nicht gerettet werden.

Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass der 17-jährige Unfallverursacher T.C. mit dem Fahrzeug seiner Mutter Eylem Tok, die zum Unfallort gekommen war, vom Tatort geflohen war, gegen 02:00 Uhr den Flughafen Istanbul erreicht hatte und gegen 04:30 Uhr gemeinsam mit seiner Mutter nach Ägypten geflogen war.

Im Rahmen der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen wurde gegen T.C. und Eylem Tok, die nach Ägypten geflohen waren, ein Haftbefehl erlassen. Anschließend wurde ein Schreiben an das Justizministerium gerichtet, um eine Red Notice (internationale Fahndung) zu beantragen.

Justizminister Yılmaz Tunç erklärte zudem, dass Kontakt mit den ägyptischen Justizbehörden aufgenommen wurde und die Unterlagen für eine vorläufige Festnahme zur Auslieferung der Verdächtigen, deren Flucht in die USA festgestellt wurde, an die zuständigen US-Behörden übermittelt wurden.

Ayşe Ceren S., eine Spezialistin für Unternehmenskommunikation, die im Unternehmen des Vaters des Verdächtigen, Bülent Cihantimur, arbeitet, war wegen „Begünstigung eines Straftäters“ und „Verbergen von Beweismitteln“ inhaftiert worden. Gegen Cihantimur sowie gegen A.K., der das nach dem Unfall verloren gegangene Telefon eines der Verletzten bei der Polizei abgegeben hatte, wurden Maßnahmen zur gerichtlichen Kontrolle verhängt.

Der Vater, Bülent Cihantimur, hatte ebenfalls als „Beschuldigter“ wegen „Begünstigung eines Straftäters“ eine Aussage gemacht. Das Gericht hatte zudem gegen Bülent Cihantimur eine gerichtliche Kontrollmaßnahme mit der Auflage einer „Unterschriftspflicht“ angeordnet.