Neue Entwicklung im Fall der „Neugeborenen-Bande“: Anklageschrift gegen 18 Verdächtige erstellt
Im Zuge der zweiten Welle der Operation gegen die sogenannte „Neugeborenen-Bande“ in Istanbul wurde eine Anklageschrift gegen 18 festgenommene Verdächtige erstellt. Unter den Beschuldigten befinden sich medizinisches Personal und Ärzte; zudem wurde für Mustafa Kemal Zengin, der den Staatsanwalt Yavuz Engin bedroht hatte, eine Strafe gefordert.
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In Istanbul wurde eine weitere Anklageschrift gegen 18 Verdächtige erstellt, denen vorgeworfen wird, neugeborene Notfallpatienten in die Neugeborenenstationen von Privatkliniken verlegt zu haben, mit denen sie Absprachen getroffen hatten, was zu deren Tod führte.
Unter den Verdächtigen befinden sich fünf Ärzte, fünf Mitarbeiter des Gesundheitswesens, drei Krankenpfleger und eine Zivilperson.
In der Anklageschrift wurde auch eine Bestrafung für Mustafa Kemal Zengin gefordert, der den Staatsanwalt Yavuz Engin, welcher die Ermittlungen zur „Neugeborenen-Bande“ leitet, in dessen Büro bedroht hatte.
BEI DER ZWEITEN OPERATIONSWELLE FESTGENOMMEN
Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Büyükçekmece geführten Ermittlungen, die in der Öffentlichkeit als „Neugeborenen-Bande“ bekannt sind, wurde am 4. Dezember eine zweite Operation durchgeführt.
Bei der Operation hatten Teams der Abteilung für Finanzkriminalität der Istanbuler Polizeidirektion 5 Ärzte, 5 Mitarbeiter des Gesundheitswesens, 3 Krankenpfleger und 1 Zivilperson festgenommen, bei denen festgestellt wurde, dass sie gemeinsam mit dem Bandenführer Fırat Sarı gehandelt hatten.
Im Zuge der laufenden Ermittlungen wurde nun die Anklageschrift gegen die 18 identifizierten Verdächtigen erstellt.
In der erstellten Anklageschrift ist ersichtlich, dass auch für Mustafa Kemal Zengin, der den Staatsanwalt Yavuz Engin in dessen Büro bedroht hatte, eine Bestrafung gefordert wurde.