Neue Entwicklung im Fall Maydonoz Döner: Operation weitet sich aus! Zahl der Festnahmen gestiegen, erste Inhaftierungen...

Die Zahl der Festnahmen im Rahmen der in 32 Provinzen durchgeführten FETÖ-Operation gegen die Restaurantkette Maydonoz Döner ist auf 372 gestiegen. Unter den Verdächtigen befinden sich auch Richter und Beamte, die aufgrund von Verbindungen zur FETÖ per Dekret (KHK) aus dem Dienst entlassen wurden. Von den dem Gericht vorgeführten Verdächtigen wurden 126 Personen, darunter 4 Beamte, inhaftiert.

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Die Operation gegen die Finanzstruktur der FETÖ im Zusammenhang mit der Restaurantkette Maydonoz Döner weitet sich aus. Die Zahl der Provinzen, in denen die Operation durchgeführt wurde, stieg auf 32, die Zahl der Festnahmen erreichte 372.

Die Verdächtigen, deren polizeiliche Maßnahmen abgeschlossen wurden, wurden dem Gericht überstellt. Nach den Vernehmungen durch die Staatsanwaltschaft wurden von den dem Haftrichter vorgeführten Verdächtigen insgesamt 126 Personen, darunter 4 Beamte, inhaftiert.

Während 156 Personen unter gerichtlicher Aufsicht freigelassen wurden, kamen 90 Personen nach Abschluss der polizeilichen und staatsanwaltlichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

UNTER DEN VERDÄCHTIGEN SIND AUCH PER DEKRET ENTLASSENE RICHTER UND BEAMTE

Im Rahmen der Operation wurden auch der Vorstandsvorsitzende der Restaurantkette, Ö.Ş., sowie 6 Vorstandsmitglieder dem Gericht überstellt.

Zudem wurde bekannt, dass sich unter den Verdächtigen auch Richter und Beamte befinden, die in der Vergangenheit aufgrund ihrer Verbindungen zur FETÖ per Dekret (KHK) aus dem Dienst entlassen wurden.

WAS WAR GESCHEHEN?

Innenminister Ali Yerlikaya hatte am 21. Februar bekannt gegeben, dass bei der in Antalya gestarteten und auf 31 Provinzen ausgeweiteten Operation „Kıskaç-40“ gegen die FETÖ 353 Personen festgenommen wurden, die über eine Döner-Restaurantkette die Organisation finanziert haben sollen. Die Zahl der Festnahmen stieg später auf 372.

VERBLÜFFENDE GESTÄNDNISSE EINES EHEMALIGEN MITARBEITERS

Mit dem Fortschreiten der Ermittlungen kommen neue Details über die Restaurantkette ans Licht.

Den Vorwürfen zufolge wurde eine Person namens R.Ö., die in einer der Filialen arbeitete, unter Druck gesetzt, als sie von den Bestimmungen zur tätigen Reue profitieren wollte. Es wird behauptet, dass Mobbing unter Vorwänden wie Umsatzrückgang und Unordnung am Arbeitsplatz ausgeübt wurde.

Es stellte sich heraus, dass R.Ö. einen Brief an das CİMER geschrieben hatte, in dem er die Verbindungen der Restaurantkette zur FETÖ offenlegte und angab, dass die Verdächtigen geheime Treffen abhielten. R.Ö., dessen Aussage von der Staatsanwaltschaft aufgenommen wurde, erklärte, dass er durch eine Person, von der er wusste, dass sie Verbindungen zur Organisation hatte, als Kellner eingestellt wurde und machte verschiedene Geständnisse.