Neue Entwicklung im Fall Narin: Ramazan Atasoy festgenommen – er hatte mit „Sie ist noch nicht tot“ geantwortet

Im Mordfall der achtjährigen Narin Güran wurde Ramazan Atasoy, der gestern noch unter Auflagen freigelassen worden war, wegen vorsätzlicher Tötung inhaftiert. Atasoy hatte zuvor einen Schriftverkehr mit Onkel Salim Güran geführt, der nun Teil der Ermittlungsakten ist.

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Die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Diyarbakır zum Mord an Narin Güran, die am 21. August im Stadtteil Tavşantepe des Bezirks Bağlar verschwand und deren Leiche am 8. September im Eğertutmaz-Bach gefunden wurde, dauern an.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde Ramazan Atasoy, der zunächst mit einem Antrag auf Haftbefehl dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, dann unter Auflagen freigelassen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft erneut festgenommen worden war, nun nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durch die Gendarmerie dem Haftrichter überstellt.

Atasoy, der als Arbeiter für Narins Onkel Salim Güran tätig war, wurde nach seiner Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft vom zuständigen Haftrichter in Untersuchungshaft genommen.

Damit stieg die Zahl der Inhaftierten im Rahmen der Ermittlungen auf 11.

„OKAY, SIE IST NOCH NICHT TOT“

In die Ermittlungsakten aufgenommen wurden Aufzeichnungen, aus denen hervorgeht, dass Salim Güran seinen Arbeiter mit der Nachricht „An der Ecke da hinten ist etwas von dir runtergefallen, etwas, das dir gehört, am Hang da hinten“ anwies, woraufhin Ramazan Atasoy mit „Okay, noch nicht bei mir/okay, sie ist noch nicht tot“ antwortete.