Neue Entwicklung im Mordfall Kübra Yapıcı: Leichenteile gefunden
Im Rahmen der Ermittlungen zum Verschwinden von Kübra Yapıcı wurden im Korkuteli-Staudamm in Antalya Leichenteile entdeckt, bei denen es sich vermutlich um die junge Frau handelt. Die Vernehmung der beiden Tatverdächtigen dauert an.
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Im Zuge der Ermittlungen zum Schicksal der als vermisst gemeldeten 30-jährigen Kübra Yapıcı wurden bei einer Suche im Korkuteli-Staudamm in Antalya menschliche Überreste gefunden, die der jungen Frau zugeordnet werden. Die Funde wurden durch umfassende Suchmaßnahmen von Gendarmerie, AFAD und Polizeieinheiten im Bereich des Staudamms nahe dem Stadtteil Dereköy sichergestellt.
NACH GESTÄNDNIS DER VERDÄCHTIGEN WURDEN DIE SUCHARBEITEN INTENSIIVIERT
Nachdem einer der festgenommenen Verdächtigen, I.U.D., in seiner Aussage angab, dass sie die Leiche von Kübra Yapıcı verbrannt und die Überreste anschließend in den Stausee geworfen hätten, leiteten die Sicherheitskräfte eine Suche in dem Gebiet ein. Die gefundenen Teile wurden nach einer ersten Untersuchung in das Leichenschauhaus des staatlichen Krankenhauses Bucak gebracht. Die Überreste werden zur DNA-Analyse an das Institut für Rechtsmedizin in Antalya überstellt.
Kübra Yapıcı war in der Nacht zum 30. April im Bezirk Serik in Antalya verschwunden. Die auf Antrag ihrer Familie eingeleiteten Sucharbeiten wurden durch die gemeinsame Arbeit der Staatsanwaltschaften von Serik, Manavgat und Burdur ausgeweitet. Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass die junge Frau in einem Waldgebiet nahe Seydiköy im Bezirk Bucak in Burdur getötet wurde. Im Zusammenhang mit dem Vorfall wurden der 22-jährige I.U.D. sowie A.B.S. von den Einsatzkräften festgenommen. Die polizeilichen Ermittlungen zur vollständigen Aufklärung des Falls dauern an.