Neue Entwicklung im zweiten Fall Seçil Erzan
Im Rahmen der Ermittlungen wegen qualifizierten Betrugs und Veruntreuung, bei denen auch gegen eine Bankfilialleiterin in Izmir ein Haftbefehl erlassen wurde, wurden zwei weitere Personen festgenommen; der Inhaber eines Devisenbüros, der dem Gericht vorgeführt wurde, wurde inhaftiert.
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Im Rahmen der Ermittlungen, die von der Generalstaatsanwaltschaft Izmir aufgrund der Anzeige von zwei Geschäftsleuten und drei Vorstandsmitgliedern des Sportvereins Karşıyaka wegen Betrugs eingeleitet wurden, führten Teams der Abteilung für Finanzkriminalität und der Abteilung für Cyberkriminalität Durchsuchungen in einer Filiale einer Privatbank in Bornova, einem Devisenbüro in Karşıyaka sowie in den Wohnungen der Verdächtigen durch.
Die Einsatzkräfte untersuchten den Computer und die Unterlagen im Büro der Bankfilialleiterin Hatice Ö., gegen die ein Haftbefehl vorliegt. Kopien der Überwachungskameras der Bankfiliale wurden sichergestellt.
Die Polizei nahm im Zuge der Ermittlungen zudem E.Y., einen Mitarbeiter derselben Bankfiliale, sowie A.A., einen Mitarbeiter des Devisenbüros, fest.
EIN VERDÄCHTIGER VOR GERICHT
Die polizeilichen Maßnahmen gegen den festgenommenen Inhaber des Devisenbüros, S.Ç., wurden abgeschlossen.
In seiner Aussage gab der Verdächtige an, dass die Bankfilialleiterin Hatice Ö. ihm das Geld über Konten überwiesen habe und er das Geld in Gold umgewandelt und per Kurier an die Bankmanagerin zurückgeschickt habe.
Der Verdächtige, der beteuerte, nichts mit den Vorfällen zu tun zu haben, erklärte, unschuldig zu sein.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Verdächtige dem Gericht vorgeführt und von der zuständigen Instanz inhaftiert.
BANKFILIALLEITERIN BEANTRAGTE VERLEGUNG IN DIE PSYCHIATRIE
Es wurde mitgeteilt, dass die verdächtige Bankfilialleiterin Hatice Ö., die aufgrund übermäßiger Medikamenteneinnahme erkrankt war und ein Krankenhaus aufsuchte, dort gedroht habe, sich das Leben zu nehmen, und daraufhin eine Verlegung in die psychiatrische Abteilung gefordert habe.
Es wurde betont, dass man auf die ärztliche Beurteilung bezüglich der in die Psychiatrie aufgenommenen Hatice Ö. warte und Polizeikräfte im Krankenhaus präsent seien.
Unterdessen wurde das gesamte Vermögen von Hatice Ö. sowie des Inhabers des Devisenbüros, S.Ç., beschlagnahmt.
ÜBER DIE OPERATION
Die Generalstaatsanwaltschaft Izmir hatte aufgrund der Anzeige von zwei Geschäftsleuten und drei Vorstandsmitgliedern des Sportvereins Karşıyaka wegen Betrugs Ermittlungen gegen die Leiterin der Bornova-Filiale einer Privatbank, Hatice Ö., und den Inhaber eines Devisenbüros in Karşıyaka, S.Ç., wegen des Vorwurfs des "qualifizierten Betrugs" und der "Veruntreuung" eingeleitet und Haftbefehle gegen zwei Personen erlassen.
Die Teams der Abteilung für Finanzkriminalität der Provinzpolizeidirektion hatten den Inhaber des Devisenbüros, S.Ç., in seinem Geschäft im Bezirk Karşıyaka festgenommen.
Es war mitgeteilt worden, dass Hatice Ö. aufgrund übermäßiger Medikamenteneinnahme erkrankt sei und ein Krankenhaus aufgesucht habe.
Es wurde behauptet, dass Hatice Ö. das von den Opfern eingesammelte Geld an das Devisenbüro weitergeleitet habe, wobei sie einigen Opfern versprochen habe, das Geld "in währungsgeschützten Einlagen und Goldkonten anzulegen", und anderen, "physisches Gold zu kaufen". Es wird vermutet, dass die Verdächtigen fünf Personen um 200 Millionen Lira betrogen haben.