Neue Entwicklung in den Ermittlungen zum Tod des Geschäftsmanns Halit Yukay

Die Ermittlungen zu dem Unfall vor der Küste von Erdek in der Provinz Balıkesir, bei dem der Geschäftsmann Halit Yukay (43) ums Leben kam, sind abgeschlossen. Yukay war am 4. August mit seinem Boot namens 'Graywolf' von Yalova aus in Richtung Bozcaada in See gestochen. Für den Kapitän des Frachtschiffs 'Arel 7', Cemal Tokatlıoğlu, dem vorgeworfen wird, mit der Yacht von Yukay kollidiert zu sein, wurde eine Freiheitsstrafe von bis zu 9 Jahren gefordert.

İHA

Der Vorfall ereignete sich am 4. August 2025. Das Boot des Geschäftsmanns Halit Yukay, der vom Yachthafen Yalova aus in See gestochen war, wurde zertrümmert und halb versunken vor der Küste von Erdek in Balıkesir gefunden. Nach langwierigen Such- und Rettungsarbeiten wurde Yukays lebloser Körper etwa 30 Tage später aus dem Meer geborgen.

Yukay wurde am 9. September 2025 nach dem Mittagsgebet in der Moschee der Theologischen Fakultät der Universität Marmara beigesetzt und anschließend auf dem Friedhof Ümraniye Hekimbaşı bestattet.

Die vom ersten Tag an akribisch geführten Ermittlungen wurden nun abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass das Schiff, das den Unfall verursacht haben soll, nach der Kollision nicht angehalten und keine Hilfe geleistet hatte.

In der erstellten Anklageschrift wird für den inhaftierten Kapitän des Frachtschiffs 'Arel 7', Cemal Tokatlıoğlu (61), wegen 'fahrlässiger Tötung' sowie 'Verletzung der Hilfeleistungs- oder Meldepflicht' eine Freiheitsstrafe von 3 bis 9 Jahren gefordert.

Die Anklageschrift wurde an das zuständige Gericht übermittelt.