Neue Erklärung der AKP zum Treffen zwischen Erdoğan und Assad

Während Berichte über ein mögliches Treffen zwischen den Staatschefs der Türkei und Syriens weiterhin für Gesprächsstoff sorgen, wurde vor Kurzem behauptet, das Treffen solle im August in Moskau stattfinden. Nachdem diese Nachricht dementiert wurde, gab es nun eine neue Stellungnahme von AKP-Sprecher Çelik zu dem geplanten Treffen.

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Der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte sich am 12. Juli auf einer Pressekonferenz während des NATO-Gipfels in der US-Hauptstadt Washington geäußert.

Erdoğan sprach auch über die Schritte zur Normalisierung der türkisch-syrischen Beziehungen, die in letzter Zeit in den Fokus gerückt sind, und erklärte, er habe Außenminister Hakan Fidan angewiesen, ein Treffen mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu arrangieren, um die Beziehungen zu Syrien zu verbessern.

ASSAD HATTE GRÜNES LICHT GEGEBEN

Nach Erdoğans Äußerungen reagierte der syrische Präsident Assad und gab grünes Licht für ein Treffen mit den folgenden Worten:

"Wie wir bereits mehrfach betont haben, stehen wir jeder Initiative zur Verbesserung der Beziehungen positiv gegenüber, was eine natürliche Sache ist. Niemand denkt daran, Probleme mit seinen Nachbarn zu schaffen, aber das bedeutet nicht, dass wir die Regeln missachten sollten."

BEHAUPTUNG ÜBER ORT UND ZEITPUNKT

In einem Bericht der regierungsnahen Zeitung Daily Sabah war behauptet worden, dass Erdoğan und Assad sich im August in Moskau treffen würden.

Ein hochrangiger Beamter des Außenministeriums dementierte den in der Daily Sabah veröffentlichten Bericht jedoch mit den Worten: "Die Berichte, dass unser Präsident ein Treffen mit dem syrischen Präsidenten Assad in Moskau abhalten wird, entsprechen nicht der Wahrheit."

WERDEN ERDOĞAN UND ASSAD SICH TREFFEN?

AKP-Sprecher Ömer Çelik äußerte sich nach der Sitzung des Parteivorstands (MYK) zu aktuellen Themen.

Bezüglich des "Erdoğan-Assad-Treffens" sagte Çelik: "Die Nachrichtendienste stehen in regelmäßigen Abständen in Kontakt. Sobald die von den Institutionen erarbeiteten Dossiers eine politische Ebene erreichen und der Rahmen, den die Außenminister festlegen, unserem Präsidenten und dem syrischen Staatspräsidenten vorgelegt wird, wird ein Zeitplan erstellt. Ob dies durch ein direktes Treffen zwischen den beiden Staaten oder über ein Vermittlerland geschieht, ist eine Angelegenheit, die noch reifen muss."