Neue Erklärung von Yılmaz Tunç zum Instagram-Verbot: 'Das Problem wird gelöst sein...'

In der Türkei ist der vierte Tag des Instagram-Verbots angebrochen. Während die Frage, wann die Plattform wieder zugänglich sein wird, für Spekulationen sorgt, äußerte sich Justizminister Yılmaz Tunç zu dem Thema. Tunç erklärte: „Es wurde mitgeteilt, dass die Entscheidung der BTK im Zusammenhang mit Katalogstraftaten steht“, und fügte hinzu: „Wenn das Social-Media-Unternehmen die Inhalte entfernt, die die BTK als Grund für die Sperrung angeführt hat, wird das Problem gelöst sein.“

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Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich zu aktuellen Themen.

In Bezug auf die Zugangssperre für Instagram sagte Tunç, dass die Plattform die von der BTK geforderten Maßnahmen zur Entfernung von Inhalten noch nicht umgesetzt habe.

Tunç sprach auch über den Vorfall, bei dem der Staatsanwalt Mücahit Şamil Koca in einem Restaurant in Ordu tätlich angegriffen wurde. Er kritisierte die Haltung der Presse und sagte: „Man sollte den Vorfall nicht einseitig darstellen, ohne ihn vorher verifiziert zu haben. Man muss die Richtigkeit feststellen und dementsprechend berichten. Am Ende muss man sich entschuldigen. Das ist eine unangenehme Situation für die Presse.“

Die wichtigsten Punkte aus den Erklärungen von Minister Tunç:

TÄTLICHER ANGRIFF AUF STAATSANWALT UND SEINE FAMILIE IM RESTAURANT

„Dass das Baby zu Boden gefallen ist und sich verletzt hat, macht uns traurig. Wir wünschen gute Besserung. Solche Vorfälle sind nicht erfreulich. Wie sich der Vorfall entwickelt hat, wer schuldig ist – die zuständigen Justizbehörden werden die notwendige Entscheidung treffen… Insbesondere in den sozialen Medien und bei einigen Presseorganen wurde der Vorfall anders dargestellt. Man sollte den Vorfall nicht einseitig darstellen, ohne ihn vorher verifiziert zu haben. Man muss die Richtigkeit feststellen und dementsprechend berichten. Am Ende muss man sich entschuldigen. Das ist eine unangenehme Situation für die Presse.“

WIRD DER ZUGANG ZU INSTAGRAM WIEDER GEÖFFNET?

Bei den sogenannten Katalogstraftaten wie Kindesmissbrauch, Terrorstraftaten, Straftaten gegen Atatürk oder illegale Wetten… Wenn es im Internet eine Veröffentlichung gibt, die mit Katalogstraftaten in Verbindung steht, ist die BTK befugt, diese Veröffentlichung zu stoppen. Die BTK, die diese Befugnis ausübt, teilt dem betreffenden Social-Media-Unternehmen die Gründe für die Entscheidung zur Einstellung der Veröffentlichung mit. Zunächst erfolgt eine Benachrichtigung zur Entfernung dieser Inhalte. Wenn es sich um eine strafbare Handlung handelt, können die Ermittlungsbehörden eingeschaltet werden.

Die Gründe der BTK wurden dem betreffenden Social-Media-Unternehmen mitgeteilt. Die Republik Türkei ist ein Rechtsstaat. Jeder muss sich an die Gesetze halten. Social-Media-Unternehmen, die in der Türkei tätig sind, müssen sich an die Gesetze unseres Landes halten. Niemand hat Sonderrechte.

Wenn der Staat die Aufgabe hat, Straftaten im Internet zu verhindern, muss er diese Aufgabe gemeinsam mit seinen Institutionen erfüllen… Es wurde mitgeteilt, dass die Entscheidung der BTK im Zusammenhang mit Katalogstraftaten steht. Wenn das Social-Media-Unternehmen die Inhalte entfernt, die die BTK als Grund für die Sperrung angeführt hat, wird das Problem gelöst sein.