Neue Ermittlungen gegen Ekrem İmamoğlu: Beleidigung eines Amtsträgers
Gegen den im Marmara-Gefängnis in Silivri inhaftierten Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, wurde ein neues Ermittlungsverfahren eingeleitet.
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Gegen den Bürgermeister von Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, der im Rahmen einer Korruptionsuntersuchung gegen die Stadtverwaltung von Istanbul inhaftiert ist, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs der „Beleidigung eines Amtsträgers“ eingeleitet.
Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul leitete die Untersuchung mit der Begründung ein, dass İmamoğlu in seiner Aussage zum Vorwurf der „Unterstützung einer bewaffneten Terrororganisation“ beleidigende Äußerungen gegenüber Justizbeamten getätigt habe.
Die Generalstaatsanwaltschaft hat von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren gegen Ekrem İmamoğlu wegen „Beleidigung eines Amtsträgers“ eingeleitet.
WIRD MORGEN AUSSAGEN
İmamoğlu wird morgen um 13.00 Uhr vom Gefängnis Silivri aus per Videoschalte (SEGBİS) zu den neuen Vorwürfen gegen ihn aussagen.
In seiner Aussage vom 23. März hatte İmamoğlu erklärt: „Ich sehe die Anschuldigungen der beiden Staatsanwälte, die ein regelrechtes Komplott und Hinterhalt-System aufgebaut haben. Für mich ist das alles wertloser Müll.“