Neue Ernennung bei der Diyanet: Von Erbaş entlassene Person erhält Generaldirektorenposten von Arpaguş!
Hüseyin Demirhan war entlassen worden, nachdem er Pilgeranwärter gemeldet hatte, die mit Touristenvisa nach Saudi-Arabien gereist waren; nun wurde er jedoch auf eine höhere Position berufen.
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Im vergangenen Jahr wurden türkische Pilgeranwärter, die mit Touristen-, Arbeits- oder Geschäftsvisa nach Saudi-Arabien gereist waren, von Hüseyin Demirhan, dem damaligen Leiter der Abteilung für Hadsch-Dienste bei der Diyanet, bei den saudischen Behörden gemeldet. Dies wurde mit der Begründung kritisiert, dass die Rechte derjenigen verletzt würden, die seit Jahren auf ihren Hadsch-Platz warten. Demirhan hatte diesen Umstand mit den Worten "Wir haben Pilger, die mit Geschäftsvisa ungeplant und ohne Programm anreisen" kommentiert.
Demirhan hatte in einer früheren Erklärung gesagt: "Es gab 3-monatige Hadsch-Perioden. Sie reisten im Ramadan ab und kehrten zum Opferfest zurück. Letztes Jahr gab es sehr viele, die vorab anreisten, sich dort versteckten und im Hotel darauf warteten, nach Arafat zu gehen. Wir haben uns beschwert, sie haben unsere Organisation sabotiert."
NEUE ERNENNUNG UND ERWARTUNGEN
Laut einem Bericht von Deniz Ayhan von der Zeitung Sözcü hatte der damalige Präsident für religiöse Angelegenheiten (Diyanet), Ali Erbaş, Demirhan nach diesen Beschwerden seines Amtes enthoben. Der neue Diyanet-Präsident Safi Arpaguş hat Hüseyin Demirhan nun jedoch zum Generaldirektor für Hadsch- und Umra-Dienste ernannt. Diyanet-Quellen betonten nach dieser Ernennung, dass angesichts der Zehntausenden Menschen, die auf eine Pilgerreise warten, den Vorwürfen von Unregelmäßigkeiten nachgegangen werden müsse. Insbesondere wurde hervorgehoben, dass Hadsch- und Umra-Zahlungen für einflussreiche Personen untersucht werden sollten.
Auch die Tatsache, dass Seher Erbaş, die Ehefrau des ehemaligen Präsidenten Ali Erbaş, siebenmal die Hadsch vollzogen hat, stand im Mittelpunkt dieser Diskussionen.