Neues Verbot der Staatsanwaltschaft für die Stadtverwaltung Istanbul... Weitere Zensur gegen Ekrem İmamoğlu
Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat die Verwendung von Fotos, Videos und Tonaufnahmen des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu in öffentlichen Verkehrsmitteln wie U-Bahnen, Metrobussen, Bussen und Fähren untersagt. Die Verbotsentscheidung folgt auf eine frühere Anweisung bezüglich Plakaten und Bannern.
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Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat in einer neuen Anweisung, die sie kürzlich an die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) übermittelt hat, auch die Verwendung von visuellen und akustischen Inhalten des İBB-Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu untersagt.
Dem Bericht des Journalisten Barış Terkoğlu zufolge wurde durch diese von der Staatsanwaltschaft übermittelte Anweisung verhindert, dass Materialien wie Fotos, Videos und Tonaufnahmen von İmamoğlu in den Verkehrsmitteln und an den Stationen der İBB verwendet werden.
ZENSUR GEGEN İMAMOĞLU IN ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN
Gemäß der erteilten Anweisung dürfen in den von der İBB betriebenen U-Bahnen, Metrobussen, Bussen und Fähren keine Inhalte mehr gezeigt werden, in denen Ekrem İmamoğlu vorkommt.
Das Verbot beschränkt sich nicht nur auf das Innere der Fahrzeuge; auch Werbe-, Informations- oder Dankesbotschaften, Videos und Durchsagen mit İmamoğlu an Stationen und Haltestellen sind nun untersagt.
ERST WURDEN PLAKATE EINGEZOGEN, JETZT WERDEN VISUELLE INHALTE BLOCKIERT
Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hatte zuvor mit einem Schreiben vom 24. März die Verwendung von Plakaten und Bannern von sechs Bürgermeistern von Großstädten, darunter Ekrem İmamoğlu, im gesamten Stadtgebiet von Istanbul verboten.
Aufgrund dieser Entscheidung wurden die entsprechenden Materialien auf Anweisung der Istanbuler Polizeidirektion aus dem öffentlichen Raum entfernt. Die neue Entscheidung zeigt, dass dieser Prozess weiter ausgeweitet wurde und nun auch digitale Inhalte umfasst.
İMAMOĞLU WURDE AM 19. MÄRZ VERHAFTET
Der Prozess hatte am 19. März mit der Festnahme und Inhaftierung von Ekrem İmamoğlu begonnen. Mit der Ausweitung der gegen ihn laufenden Ermittlungen kam es nicht nur zu juristischen Schritten, sondern auch zu einer Reihe von Einschränkungen seiner Repräsentation im öffentlichen Raum.