Neujahrsfeierlichkeiten Thema der Freitagspredigt
Das Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) hat das Thema Neujahrsfeierlichkeiten auf seine Agenda gesetzt. In der Freitagspredigt wurde dazu aufgerufen, von Neujahrsfeiern 'Abstand zu nehmen'.
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Das Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) bewertete Neujahrsunterhaltungen, Weihnachtsmann-Figuren und -Kostüme sowie das Schmücken von Tannenbäumen als 'falsche Haltung'. Es wurde dazu aufgerufen, sich von Alkohol, Glücksspiel und Lotterien fernzuhalten.
Wenige Tage vor dem Jahreswechsel 2024 nahm das Diyanet in der in Moscheen zu verlesenden Freitagspredigt mit dem Titel 'Ein Leben mit dem Bewusstsein der Rechenschaft führen' die Neujahrsfeierlichkeiten ins Visier. In der Predigt wurde statt guter Wünsche der Tod thematisiert: „Wir sind dem unvermeidlichen Ende, dem Tod, einen Schritt näher gekommen. Fragen wir uns nun gemeinsam: Sind wir bereit für den Tag der Abrechnung, an dem alles vollständig vergolten wird?“
"NICHT TEIL UNSERER RELIGION UND KULTUR"
In der Predigt wurden auch die Neujahrsfeierlichkeiten kritisiert: „Halten wir uns von falschen Einstellungen und Verhaltensweisen fern, wie etwa Neujahrsunterhaltungen, Weihnachtsmann-Figuren und -Kostümen sowie dem Schmücken von Tannenbäumen, die keinen Platz in unserer Religion und Kultur haben.“
In der Predigt, in der auch zum Verzicht auf Alkohol aufgerufen wurde, gerieten zudem Lotteriespiele in die Kritik. Es wurden die Worte verwendet: „Verschwenden wir nicht unsere Gesundheit, unsere Zeit und unser Einkommen mit Dingen, die verboten (haram) sind, wie Alkohol, der Mutter aller Übel, Glücksspiel, das Familien zerstört, sowie Lotterien und anderen Glücksspielen, die Hoffnungen zunichtemachen.“