Nihat Özdemir reagiert auf Zollgebühren in Syrien: 'Diese Entscheidung hat uns sehr überrascht'

Die unter Führung der HTS gebildete Übergangsverwaltung hat beschlossen, auf Produkte aus der Türkei Zollgebühren von bis zu 300 Prozent zu erheben. Nihat Özdemir, Gründer der Limak Holding, die für ihre Nähe zur Regierung bekannt ist, äußerte Kritik an dieser Entscheidung.

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Nach dem Ende des Regimes von Baschar al-Assad in Syrien sorgt die unter Führung der HTS gebildete Übergangsverwaltung mit ihren neuen Beschlüssen für Aufsehen. 

Es wurde angekündigt, dass auf Produkte, die aus einigen Ländern, darunter die Türkei, importiert werden, zusätzliche Zollgebühren in Höhe von 300 bis 500 Prozent erhoben werden. 

Die Entscheidung führte an der syrischen Grenze zu Lkw-Schlangen von über 6 Kilometern Länge.

Es wurde darauf hingewiesen, dass die Zollregelung die Golfstaaten nicht betrifft und Importe aus diesen Ländern weiterhin mit 0 Prozent besteuert werden.

KRITIK VON ÖZDEMİR 

Nihat Özdemir, Gründer der Limak Holding, die für ihre Nähe zur Regierung bekannt ist, kritisierte die neue Zollregelung. 

Nihat Özdemir äußerte sich wie folgt: „Diese Entscheidung hat mich sehr überrascht. Wir dachten, dass wir ein gutes Verhältnis zur neuen Verwaltung in Syrien hätten. Dass jedoch eine Steuer in dieser Höhe speziell gegen die Türkei angewendet wird, ist nicht nachvollziehbar. Auf Zement, den wir für 50 Dollar exportieren, sollen 27 Dollar Steuern erhoben werden. Das bringt türkische Unternehmen in Bedrängnis.“