Norm Ender zum Supercup: „Soll als Hymne in die Geschichte eingehen, die Könige verärgert hat“
Beim Supercup sorgte auch die 100-Jahres-Hymne von Norm Ender für Spannungen mit den Saudis. Der berühmte Rapper Norm Ender, der anlässlich des 100. Jubiläums der Republik die Hymne „Parla“ komponiert hatte, äußerte sich zu dem Vorfall.
12punto
Beim Supercup-Spiel zwischen Galatasaray und Fenerbahçe, das am Freitag stattfinden sollte, kam es zu einer Krise um „Atatürk und die Nationalhymne“.
Das für die saudi-arabische Hauptstadt Riad geplante Finale des Turkcell-Supercups 2023 zwischen Galatasaray und Fenerbahçe wurde verschoben, da das Tragen von Atatürk-T-Shirts und das Zeigen von Bannern mit Atatürk-Motiven nicht gestattet wurde.
Dass die Mannschaften vor dem Spiel mit Atatürk-T-Shirts auflaufen und vor der Zeremonie Banner mit Atatürks Ausspruch „Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt“ präsentieren wollten, wurde von den Saudis nicht akzeptiert. Daraufhin weigerten sich die Teams, zum Spiel anzutreten, und die Partie wurde verschoben.
Einer der Namen, die den Abend prägten, war Norm Ender, der mit seiner 100-Jahres-Hymne im Gespräch ist.
Auf seinem X-Account teilte Norm Ender ein Foto und schrieb zu der Krise Folgendes:
„Dass sie neben den Atatürk-Bannern auch ‚Parla‘ nicht wollten, war für mich ein zusätzlicher Grund zum Stolz. Es soll als die Hymne in die Geschichte eingehen, die Könige verärgert hat. Zum Jahreswechsel ist es unsere Pflicht, noch enthusiastischer PARLAAA zu rufen! Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr.“
Weitere Nachrichten
-
Ehemaliger AKP-Bürgermeister verteidigt Skandal beim Supercup-Finale -
Fatih Altaylı kritisiert auch die Vereine in der Supercup-Krise: „Sie haben diesen Mist gemeinsam verbockt“ -
Rasim Ozan Kütahyalı behauptet nach Supercup-Krise eine 'Operation'! 'Gegen Fußballfunktionäre, die Betrug begangen haben...'