Oberstleutnant Gökhan Ünyeli hinterließ einen Abschiedsbrief und beging Suizid: 'In der Hoffnung, dass das türkische Volk zu seinen Streitkräften steht...'
Oberstleutnant Gökhan Ünyeli hat einen Abschiedsbrief hinterlassen und Suizid begangen. Ünyeli, der sich nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen ihn das Leben nahm, schrieb am Ende seines Briefes: "In der Hoffnung, dass das türkische Volk wieder zu seinen eigenen Kindern, den Türkischen Streitkräften, steht, LEBT WOHL."
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Oberstleutnant Gökhan Ünyeli hat nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen ihn Suizid begangen.
Die Beisetzung von Ünyeli fand in Çanakkale nach dem Nachmittagsgebet statt.
In seinem letzten Brief schilderte Ünyeli seine Erlebnisse. In dem ausführlichen Schreiben erklärte Ünyeli, dass er seit 1995 Teil der Türkischen Streitkräfte (TSK) sei, und beschrieb die Schwierigkeiten, mit denen Unteroffiziere und Offiziere im Zusammenhang mit ihrem Ruhestand konfrontiert sind.
Ünyeli betonte, dass im letzten Jahr entwürdigende Maßnahmen gegen ihn ergriffen worden seien, und gab an, dass gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde, das auf einem entgangenen Anruf auf seinem Telefon vor 12 Jahren basiere.
Er riet jungen Offizieren, jede ihrer Handlungen zu dokumentieren und bei entgangenen Anrufen auf ihren Telefonen Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft zu erstatten. Ünyeli fügte hinzu, dass er keinem seiner Kameraden gegenüber Groll hege.
Hier ist der letzte Brief von Oberstleutnant Gökhan Ünyeli: