Öffentliche Klage gegen 16 TİP-Mitglieder nach MESEM-Protest

Die Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy gab bekannt, dass gegen 16 Bürger der Arbeiterpartei der Türkei (TİP), die wegen ihres Protests gegen das MESEM-Programm und die Todesfälle von Kindern festgenommen wurden, öffentliche Klage wegen „Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und einfacher Körperverletzung“ erhoben wurde.

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16 von 17 Mitgliedern der Arbeiterpartei der Türkei (TİP), die in Istanbul gegen die Todesfälle von Kindern in den Berufsbildungszentren (MESEM) protestiert hatten, waren inhaftiert worden.

Während des Protests in Istanbul, der zeitgleich mit dem „Gipfel zur beruflichen und technischen Bildung des türkischen Jahrhunderts“ stattfand, an dem auch Bildungsminister Yusuf Tekin teilnahm, wurden 17 TİP-Mitglieder festgenommen, die auf die Todesfälle von Kindern in MESEM-Einrichtungen aufmerksam machen wollten. Die Studenten wurden dem Gericht vorgeführt, wobei die Staatsanwaltschaft Haftbefehle beantragte; das 7. Friedensgericht von Bakırköy ordnete daraufhin für 16 der 17 Jugendlichen die Untersuchungshaft an.

Das Gericht begründete den Haftbefehl mit dem Vorwurf des „Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung“ und erklärte, es lägen „konkrete Beweise vor, die auf einen dringenden Tatverdacht hindeuten“. Zudem wurde die Maßnahme der Untersuchungshaft als „angemessen und verhältnismäßig“ bewertet.

NUN AUCH NOCH EINE ÖFFENTLICHE KLAGE!

Im Rahmen der Ermittlungen gab es eine neue Entwicklung. Die Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy gab bekannt, dass gegen die 16 inhaftierten Bürger der Arbeiterpartei der Türkei, die wegen ihres Protests gegen das MESEM-Programm und die Todesfälle von Kindern festgenommen wurden, öffentliche Klage wegen „Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und einfacher Körperverletzung“ erhoben wurde.