Enthüllt: Onkel Salim Güran war in der Mordnacht am Bach – Wichtiges Detail im Fall Narin
In der Prozessakte zum Mord an der achtjährigen Narin Güran, die am 21. August im ländlichen Stadtteil Tavşantepe im Bezirk Bağlar verschwand und deren Leiche am 8. September im Eğertutmaz-Bach gefunden wurde, sind neue Informationen aufgetaucht.
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In der von der Generalstaatsanwaltschaft Diyarbakır erstellten Anklageschrift wurde festgestellt, dass der inhaftierte Onkel Salim Güran am 21. August, dem Tag von Narins Verschwinden, um 22.35 Uhr den Eğertutmaz-Bach erreichte, wo später die Leiche gefunden wurde.
Im Rahmen der Sachverständigen- und HTS-Analyseberichte in der Prozessakte wurde ermittelt, dass sich am Tag des Vorfalls ein Fahrzeug gegen 22.35 Uhr in Richtung des Fundortes der Leiche bewegte, um 22.48 Uhr an der Stelle anhielt, an der die Leiche gefunden wurde, und gegen 22.55 Uhr die Rückfahrt antrat.
Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass es sich bei der Person, die zum Fundort der Leiche kam, um Salim Güran handelte.
VIER INHAFTIERTE ANGEKLAGTE ERSCHEINEN VOR GERICHT
Die erste Anhörung im Prozess gegen die inhaftierten Angeklagten – Onkel Salim, Mutter Yüksel, Bruder Enes Güran sowie den Nachbarn Nevzat Bahtiyar –, denen wegen „gemeinschaftlichen vorsätzlichen Mordes an einem Kind“ eine lebenslange Haftstrafe droht, findet am 7. November vor dem 8. Schwurgericht in Diyarbakır statt.