Operation des MIT in Syrien: Stellungnahme des Ministeriums
Das Innenministerium hat eine Erklärung zum Tod von Binali Aslan veröffentlicht, dessen Leiche in einem Waldgebiet in Mersin vergraben aufgefunden wurde. Nach einer Operation in Syrien gegen eine 14-köpfige Familie, die als die Mörder von Aslan identifiziert wurde, wurden 8 Verdächtige tot, 2 verletzt und 4 lebend gefasst.
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Es gibt neue Entwicklungen im Fall der Ermordung des 65-jährigen Binali Aslan, der am Busbahnhof AŞTİ in Ankara verschwand und später in einem Waldgebiet in Tarsus, Mersin, vergraben aufgefunden wurde. Das Innenministerium stellte im Rahmen der nach dem Mord eingeleiteten Ermittlungen fest, dass es sich bei den Verdächtigen um eine 14-köpfige Familie handelte, die nach Syrien geflohen war. Infolge der koordinierten Arbeit des MIT und der Sicherheitsbehörden in Syrien wurden 8 Verdächtige tot, 2 verletzt und 4 lebend gefasst.
VERDÄCHTIGE BEI OPERATION IN SYRIEN GEFASST
Das Innenministerium gab bekannt, dass nach der Lokalisierung der Verdächtigen an einer Adresse in der syrischen Region Idlib-Atme eine gemeinsame Operation mit dem syrischen Sicherheitsdienst durchgeführt wurde. Bei der Operation kam es zu einem Schusswechsel, nachdem die Aufforderung zur Kapitulation mit Feuer erwidert wurde; dabei wurden 8 Personen getötet, 2 verletzt und 4 lebend festgenommen. Die gefassten Verdächtigen wurden an die Türkei überstellt.
LEICHE VON BİNALİ ASLAN IM WALDGEBIET GEFUNDEN
Nachdem festgestellt wurde, dass die 14-köpfige Familie, die das Fahrzeug von Binali Aslan gemietet und ihn anschließend ermordet hatte, IS-Ideologien nahesteht und nach Syrien geflohen ist, begannen die Gendarmerie-Kommandantur der Provinz Mersin und die Polizeidirektion der Provinz Mersin mit gemeinsamen Suchaktionen im Bezirk Tarsus. Infolge der Suche im Waldgebiet wurde die vergrabene Leiche von Aslan gefunden.
ERMITTLUNGEN ZU DEN AKTIVITÄTEN DER VERDÄCHTIGEN DAUERN AN
Im Zuge der Ermittlungen in Mersin wurde festgestellt, dass die Verdächtigen auch Verbindungen zu Personen namens M.A. und N.S. in Ankara hatten. Diese Personen wurden von der Polizeidirektion Ankara festgenommen und vom Gericht inhaftiert. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.
AUFFÄLLIGER BEITRAG DER ZAFER-PARTEI
Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, veröffentlichte einen bemerkenswerten Beitrag in den sozialen Medien zum Tod von Binali Aslan. Özdağ erklärte, dass Aslan vor seinem Verschwinden von zwei Terroristen entführt und in Mersin ermordet wurde. Zudem äußerte Özdağ wichtige Warnungen bezüglich der Aktivitäten von PKK und PYD gegen die Türkei. Er betonte, dass solche Vorfälle keine Einzelfälle seien und die Bedrohung durch Terrororganisationen gegen die Türkei zunehme.
ÖZDAĞS BEITRAG UND DIE TERRORBEDROHUNG
In seinem Beitrag kritisierte Özdağ die Sicherheitsbehörden mit den Worten: "Zwei Gruppen von PKK-Terroristen wurden in den ländlichen Gebieten zweier unserer Provinzen entdeckt. Die PKK bereitet sich im Nordirak auf Kämpfe vor. Die PYD probt alle Arten von Aktivitäten, einschließlich Angriffen auf die Türkei."