Operation gegen Falschgeld in Istanbul: Generalstaatsanwaltschaft leitet Ermittlungen ein

Die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft hat eine umfassende Untersuchung zur Herstellung und Verbreitung von Falschgeld mit Sitz in Istanbul eingeleitet. Die Ermittlungen wurden von Amts wegen aufgenommen, um verdächtige Aktivitäten zu unterbinden.

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Nachdem Berichte aufgekommen waren, dass gefälschte Dollarscheine, die von Geldautomaten und Zählmaschinen nicht erkannt werden, zunächst gehortet und anschließend wieder in Umlauf gebracht wurden, haben einige Wechselstuben und Banken den Ankauf von 50- und 100-Dollar-Scheinen gestoppt. Nach den Meldungen über Falschgeld wurde auch die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft aktiv und leitete eine Untersuchung zu dem Thema ein.

Die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft erklärte: "Zur Untersuchung der in den sozialen Medien und einigen Presseorganen thematisierten Vorwürfe über die Herstellung und Verbreitung von Falschgeld mit Sitz in Istanbul wurde durch unser Büro für die Ermittlung von Schmuggel-, Betäubungsmittel- und Wirtschaftsdelikten von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet."

BANKENSEKTOR HATTE ALARMSTUFE ROT AUSGERUFEN

Die Behauptung, dass schätzungsweise 600 Millionen Dollar an gefälschten 50- und 100-Dollar-Scheinen im Umlauf seien, sorgte für Unruhe. Wechselstuben und Banken stoppten den Ankauf von 50- und 100-Dollar-Banknoten.

Der Bankensektor hatte aufgrund der gefälschten 50- und 100-Dollar-Scheine Alarm geschlagen. Einige Banken, die ihre Filialen bereits seit einiger Zeit vor „Falschgeld“ gewarnt, die Entscheidung über den An- und Verkauf jedoch in das Ermessen der Filialen gestellt hatten, veröffentlichten gestern neue Mitteilungen, in denen sie bekannt gaben, dass der Ankauf von „50-Dollar-Scheinen und alten 100-Dollar-Banknoten“ vorübergehend ausgesetzt wurde.