Operation gegen geheime FETÖ-Strukturen im türkischen Heer in 9 Provinzen

Im Rahmen einer von der Generalstaatsanwaltschaft Ankara gegen die bewaffnete Terrororganisation FETÖ/PDY geführten Untersuchung wurde die Festnahme von 22 Verdächtigen in 9 Provinzen angeordnet.

İHA

Im Zuge der von der Terrorermittlungsbehörde der Generalstaatsanwaltschaft Ankara gegen die FETÖ/PDY geführten Ermittlungen gibt es eine neue Entwicklung. Die Untersuchung richtet sich gegen die sogenannte „geheime Dienststruktur“ der Organisation, die auf das Kommando der Landstreitkräfte abzielte.

Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass Festnetzanschlüsse in öffentlich zugänglichen Geschäften wie Kiosken, Lebensmittelläden und Supermärkten in verschiedenen Stadtteilen von Ankara genutzt wurden. Es wurde ermittelt, dass die Verdächtigen über diese Anschlüsse mit den zivilen „Imamen“ der Organisation kommunizierten.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde gegen insgesamt 22 Personen, bei denen Verbindungen und Kontakte zur Organisation vermutet werden, ein Haftbefehl erlassen. Es wurde berichtet, dass es sich bei den Verdächtigen um 5 aktive Offiziere (Oberst, Major, Hauptmann, Oberleutnant), 5 aktive Unteroffiziere, 9 ehemalige oder pensionierte Offiziere/Unteroffiziere, einen aktiven Beamten sowie 2 ehemalige Militärschüler handelt.

Ab dem 3. März 2026 wurde in 9 Provinzen mit Ankara als Zentrum eine gleichzeitige Operation gegen die 22 Verdächtigen eingeleitet.

Es wurde bekannt, dass 15 der Verdächtigen gefasst und festgenommen wurden. Die Bemühungen zur Ergreifung von 3 weiteren Personen dauern an, während bei 4 Personen festgestellt wurde, dass sie sich im Ausland aufhalten. Die Überführung der festgenommenen Verdächtigen zur Generalstaatsanwaltschaft wird durch Teams der Abteilung zur Bekämpfung des Terrorismus der Polizeidirektion Ankara durchgeführt.