Operation gegen Netzwerk, das Familien von Rojin Kabaiş ins Visier nahm

Bei einer von Diyarbakır aus koordinierten Operation in 8 Provinzen wurden 10 Verdächtige festgenommen; 2 Personen wurden inhaftiert, 5 weitere unter gerichtliche Aufsicht gestellt.

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In Diyarbakır und sieben weiteren Provinzen wurde eine gleichzeitige Operation gegen Cyber-Mobber durchgeführt, die gezielt die Familien von Rojin Kabaiş, Hiranur Nilgün Aygar und Kıvanç Uman ins Visier genommen hatten – Fälle, die in der Öffentlichkeit für tiefe Bestürzung gesorgt hatten.

Im Zuge der Ermittlungen der Abteilung zur Bekämpfung von Cyberkriminalität der Polizeidirektion Diyarbakır wurde eine Struktur identifiziert, die sich auf Telegram und ähnlichen digitalen Plattformen unter den Codenamen „C47“ und „C99“ organisierte. Es wurde festgestellt, dass diese Gruppen geschlossene Netzwerke bildeten, um über illegale Abfrage-Panels Cyber-Mobbing, Erpressung und Belästigung zu betreiben.

Die Untersuchungen ergaben, dass die Verdächtigen die Familien der verstorbenen Kabaiş, Aygar und Uman über ausländische Telefonnummern und Links zu illegalen Panels kontaktierten und Drohungen sowie Erpressungsversuche unternahmen.


Im Rahmen der Operation wurden 10 Verdächtige gefasst und festgenommen. Von den den Justizbehörden überstellten Verdächtigen wurden 2 inhaftiert, während gegen 5 Personen gerichtliche Auflagen verhängt wurden.

Gegen die Verdächtigen wurden Verfahren wegen „Bedrohung“ (türkisches Strafgesetzbuch TCK 106), „rechtswidriger Erlangung personenbezogener Daten“ (TCK 136) und „Diebstahl von Dokumenten zur Sicherheit des Staates durch Täuschung“ (TCK 326/1) eingeleitet.

Die Polizeibehörden erklärten, dass der Kampf gegen illegale Netzwerke, die Bürger über anonyme digitale Strukturen ins Visier nehmen, entschlossen fortgesetzt werde.