Operation gegen Personen, die mit gefälschten Dokumenten Deviseneinfuhren vortäuschten

Im Rahmen einer Untersuchung zur Geldwäsche im Bezirk Çeşme in İzmir wurden 6 Personen, darunter Zollbeamte, festgenommen und inhaftiert. Ihnen wird vorgeworfen, hohe Devisenbeträge durch gefälschte Dokumente als ins Land eingeführt deklariert und so in das Finanzsystem eingeschleust zu haben.

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In einer Erklärung des Gouverneursamtes wurde mitgeteilt, dass unter der Koordination der Generalstaatsanwaltschaft Çeşme eine Operation durchgeführt wurde. Beteiligt waren die Abteilung für Finanzkriminalität der Polizeidirektion İzmir, das Büro für Finanzkriminalität in Çeşme sowie die regionale Zollfahndungs- und Nachrichtendienststelle Çeşme. Die Ermittlungen umfassen Vorwürfe der Geldwäsche, des Amtsmissbrauchs, der Urkundenfälschung, der Bestechung, des unbefugten Zugriffs auf IT-Systeme sowie Verstöße gegen das Gesetz Nr. 5607 zur Bekämpfung des Schmuggels.

In der Erklärung hieß es weiter:

"Es wurde festgestellt, dass 1 Milliarde 142 Millionen 510 Tausend Dollar, 18 Millionen Euro und 6 Millionen 950 Tausend Dänische Kronen auf unrechtmäßige Weise durch gefälschte Dokumente als ins Land eingeführt deklariert und in das System eingeschleust wurden. Im Zuge der am Morgen des 11. Januar durchgeführten Operation gegen die identifizierten Verdächtigen wurden 6 Personen festgenommen, darunter zwei Verdächtige, die unrechtmäßige Bargelderklärungen ausfüllen ließen, sowie 4 Beamte der Zollverwaltung. Alle am 15. Januar den Justizbehörden vorgeführten Verdächtigen wurden inhaftiert."

In der Erklärung wurde zudem angegeben, dass bei Durchsuchungen in den Wohnungen und an den Arbeitsplätzen der Verdächtigen ein gefälschter Geheimdienstausweis (MİT), vier 1-US-Dollar-Scheine mit unterschiedlichen Seriennummern, eine Vielzahl an Schmuckstücken sowie digitales Material sichergestellt wurden.