Operation gegen Urkundenfälschung in Istanbul: 7 Personen inhaftiert
Nach einem Hinweis wurde in Istanbul eine Operation gegen Urkundenfälschung durchgeführt. Bei dem Einsatz im Istanbuler Stadtteil Fatih wurden insgesamt 15 Personen, darunter 6 irakische und ein iranischer Staatsbürger, wegen der Herstellung gefälschter Pässe, Ausweise und Visadokumente festgenommen.
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Bei einer Operation gegen Urkundenfälschung im Istanbuler Stadtteil Fatih wurden 15 Personen festgenommen, darunter 6 irakische und ein iranischer Staatsbürger, die beschuldigt werden, gefälschte Ausweise, Pässe und Visadokumente für illegale Migranten hergestellt zu haben.
Die Teams der Abteilung für die Bekämpfung von Schleuserkriminalität und Grenzübergängen der Istanbuler Polizeidirektion leiteten die Operation ein, nachdem ein Hinweis auf das Verbrechen der "Urkundenfälschung" eingegangen war.
'IRAKISCHE UND IRANISCHE HÄFTLINGE DARUNTER'
Nachdem die Teams den Hinweis erhalten und ihre Ermittlungen ausgeweitet hatten, nahmen sie das Netzwerk fest, das gefälschte Dokumente für Migranten erstellte.
Bei den gleichzeitigen Operationen wurden die 15 Verdächtigen Murat İ, Bilal S, Fikret B, Masood M.Y.Y, Ali S, Amanj H.K.K, Saadi R, Hazni A, Halis E, Saylan E, Yusuf A, Kamil D, Rebwar A.M.M, Tahsın M.A.A. und Raja M. auf frischer Tat festgenommen.
'489 GEFÄLSCHTE VISA SICHERGESTELLT'
Bei den Operationen wurden 1.743 druckfertige gefälschte Personalausweise, 1.489 gefälschte Visumaufkleber, 196 gefälschte Pässe von EU-Ländern, 68 für die Fälschung verwendete Silikonsiegel, Silikonsiegelformen für 12 verschiedene Länder, 10 gefälschte Führerscheine von EU-Ländern, 9 für die Fälschung verwendete Stempelkissen, 8 leere Karten mit jeweils einem Chip, 5 UV-Geräte, eine Lasermarkierungs- und Graviermaschine sowie ein Laptop sichergestellt.
Von den zur Polizeidienststelle gebrachten Verdächtigen wurden 7 inhaftiert, während 8 Personen unter Auflagen und mit einem Ausreiseverbot wieder auf freien Fuß gesetzt wurden.