Operation gegen Verkauf von Erdbebenhilfen in Kahramanmaraş: 4 Personen festgenommen, darunter ein Lehrer

Im aserbaidschanisch-türkischen Übergangsunterkunftszentrum im Bezirk Türkoğlu in Kahramanmaraş wurden 8 Personen festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, Hilfsgüter, die für Erdbebenopfer bestimmt waren, verkauft zu haben. Unter den sichergestellten Gegenständen befanden sich Container, elektronische Geräte und nicht registrierte Waffen.

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Nach Hinweisen darauf, dass Hilfsgüter, die für Erdbebenopfer bestimmt waren, im aserbaidschanisch-türkischen Übergangsunterkunftszentrum im Bezirk Türkoğlu in Kahramanmaraş von Mitarbeitern verkauft wurden, leiteten die Teams der örtlichen Polizeidirektion Ermittlungen ein.

Im Rahmen der Untersuchungen wurden 8 Verdächtige festgenommen, darunter ein Lehrer, der als Leiter des Unterbringungszentrums fungierte, sowie 4 weitere Mitarbeiter.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen der Justiz überstellt. 4 von ihnen wurden inhaftiert, während die anderen 4 unter gerichtlichen Auflagen freigelassen wurden.

Auch das Bezirksamt von Türkoğlu gab eine schriftliche Erklärung zu der Operation ab. In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass eine große Anzahl von Materialien, darunter auch Container, sichergestellt wurde, und es hieß:

"Nachdem Berichte eingegangen waren, dass öffentliches Eigentum aus dem aserbaidschanisch-türkischen Übergangsunterkunftszentrum gestohlen und verkauft wurde, wurden in einer koordinierten Aktion mit der Polizeidirektion der Provinz und unter der Leitung der Generalstaatsanwaltschaft von Türkoğlu folgende Gegenstände sichergestellt:

2 nicht registrierte Pistolen, 1 nicht registriertes Jagdgewehr sowie dazugehörige Munition, Container mit einem geschätzten Wert von 1,5 Millionen TL, elektronische Geräte, Lebensmittel und Bedarfsartikel.

Zudem wurden bei den Operationen 8 Personen gefasst und strafrechtlich verfolgt; 4 Personen wurden inhaftiert, 4 Personen wurden unter gerichtlichen Auflagen freigelassen."