Ort für die Waffenabgabe der Terrororganisation PKK steht fest! Prozess wird von MİT und KRG geleitet
Nachdem die separatistische Terrororganisation PKK ihre Entscheidung zur Auflösung bekannt gegeben hat, stellt sich die Frage, wie die Waffen niedergelegt werden sollen. Informationen zufolge werden der türkische Geheimdienst MİT und die Regionale Regierung Kurdistan (KRG) den Prozess gemeinsam leiten. Auch die Orte, an denen die Waffen abgegeben werden sollen, sind nun bekannt.
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Nach der Ankündigung der Terrororganisation PKK zur Waffenabgabe und Auflösung sind erste Details darüber bekannt geworden, wie der neue Lösungsprozess verlaufen soll.
Wie die Zeitung Cumhuriyet berichtet, wird der Prozess der Waffenabgabe der Terrororganisation koordiniert vom türkischen Geheimdienst (MİT) und der Regionalen Regierung Kurdistan (KRG) durchgeführt. Es ist geplant, die Waffen in den unter KRG-Kontrolle stehenden Regionen Dohuk, Amadiya und Köysancak bei Erbil abzugeben.
MİT WIRD WAFFEN REGISTRIEREN
Der MİT wird die Bestandsaufnahme und Registrierung der übergebenen Waffen vornehmen. Zudem liegt die Identifizierung der Terroristen, die an keinen Aktionen gegen die Türkei beteiligt waren, ebenfalls in der Verantwortung des MİT. Nach dieser Phase ist geplant, dass die identifizierten Personen von Einheiten der Türkischen Streitkräfte (TSK) und des MİT entgegengenommen und in die Türkei gebracht werden. Die Einrichtung eines speziellen „Übergabezentrums“ innerhalb der türkischen Grenzen ist nicht vorgesehen. Als Grund für diese Entscheidung wird angeführt, dass die Zahl der im Land verbliebenen Organisationsmitglieder gering ist und diese sich verstreut aufhalten.
LAGERINFRASTRUKTUR WIRD STILLGELEGT
Die Lager, die die Organisation seit vielen Jahren zur Unterbringung, Ausbildung und Munitionslagerung genutzt hat, sollen mit der Waffenabgabe stillgelegt werden. In diesem Zusammenhang wird der MİT auch die Aufgabe übernehmen, jene Organisationsmitglieder zu überwachen, die eine Kapitulation verweigern und nicht in die Türkei zurückkehren werden.
ÜBERGANGSPHASE DAUERT 5 JAHRE
Nach Abschluss des Waffenabgabe- und Übergabeprozesses ist eine fünfjährige „Übergangsphase“ vorgesehen. Es wurde mitgeteilt, dass die TSK-Einheiten während dieses Zeitraums in ihren derzeitigen Positionen im Nordirak verbleiben werden. Es wird betont, dass diese militärische Präsenz aufrechterhalten bleibt, solange keine neuen Strukturen gegen die Türkei festgestellt werden.