Özgür Özel fordert Erdoğan nach der 'Live-Übertragung'-Aussage von Minister Gürlek heraus: Wer sein Wort bricht, ist ein Feigling

Der Vorsitzende der Yeni Parti, Özel, nahm an der Eröffnungszeremonie für neue Investitionen der Çene Suyu AŞ in der Gemeinde Kocaeli Derince teil. Dort reagierte Özel auf die Worte von Minister Gürlek, der gefragt hatte: 'Zu Beginn, als dieser Fall eröffnet wurde, gab es die Aussage: Lasst diesen Prozess live übertragen, wir vertrauen uns selbst. Ich möchte Ekrem Bey fragen, ob er immer noch hinter seiner Aussage und seinem Anspruch steht.' Özel forderte erneut die Live-Übertragung der Gerichtsverfahren.

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Özel reagierte auf die Worte von Justizminister Akın Gürlek: "Ekrem Bey sagte früher, dass die Gerichtsverfahren live im Fernsehen übertragen werden sollten.

Kann Ekrem Bey heute immer noch zu diesen Worten stehen?" Özel kritisierte diese Äußerungen scharf.

Özel wandte sich direkt an den Präsidenten und AKP-Vorsitzenden Recep Tayyip Erdoğan: "Mein Ansprechpartner hier ist nicht dieser Justizminister. Ich sage es Erdoğan, der ihn ernannt hat. Wenn dieser Justizminister etwas zu sagen hat, wenn dein Wort aus der Vergangenheit noch Gewicht hat, dann fordere ich dich heraus: Übertragt die Gerichtsverhandlung live. Wer sein Wort bricht, ist ein Feigling." sagte er.

Özel führte weiter aus:

"Jemand, der früher Richter war, dessen Urteile fast alle vom Verfassungsgericht aufgehoben wurden, der dann stellvertretender Minister wurde, aus der Politik wieder zum Generalstaatsanwalt wechselte und nach diesem Justizverbrechen als Belohnung Justizminister wurde, kommt gestern und sagt: 'Nun, die Kronzeugen sprechen, und Ekrem Bey wird wütend. Ob er wohl immer noch will, was er damals forderte, nämlich eine Live-Übertragung?' Mein Ansprechpartner hier ist nicht dieser Justizminister. Ich sage es Erdoğan, der ihn ernannt hat. Wenn dieser Justizminister etwas zu sagen hat, wenn dein Wort aus der Vergangenheit noch Gewicht hat, dann fordere ich dich heraus: Übertragt die Gerichtsverhandlung live. Wer sein Wort bricht, ist ein Feigling."

"Ein Mensch sollte ein wenig Schamgefühl haben"

Ein Mensch sollte ein wenig Schamgefühl haben. Hunderte Menschen werden sprechen und zuhören. Du wirst das Recht auf Verteidigung einschränken, du wirst kein Wort erteilen. Du wirst Dinge tun, die selbst in Diktaturen nicht vorkommen, und sagen: 'Der Angeklagte hat nur begrenzte Zeit für seine Verteidigung'. Wenn er sich zu 150 Vorfällen einzeln verteidigen will, wirst du ihn zum Schweigen bringen. Er wird ein Buch schreiben, du wirst es nicht verteilen lassen, du wirst es stoppen und ein Einziehungsurteil erwirken. Und wenn dann am ersten Tag ein Kronzeuge um Vergebung bittet und sein Wort bricht, wird dein Staatsanwalt eingreifen. Du wirst die anderen Angeklagten einschüchtern, indem du sagst: 'Nehmt sofort eine Verhaftung vor'. Dann wirst du versuchen, durch drei oder vier Leute, deren Vermögen und Eigentum geraubt wurde und die sich in der Hoffnung, ihr Leben und ihr Eigentum zu retten, an Lügen klammern, bei allen Kolumnisten den Eindruck zu erwecken, als seien diese Verleumdungen wahr.

"Diese ehrlichen Kader der Yeni Parti werden früher oder später Gerechtigkeit erfahren und an die Macht kommen"

Alles, was 1,5 Jahre lang im Fernsehen diskutiert wurde, stellte sich als Lüge heraus. Fast nichts davon tauchte in der Anklageschrift auf. Auf alles, was auftauchte, gibt es eine Antwort, aber sie lassen weder eine Verteidigung zu, noch lassen sie das Buch zu. Und dann kommt er daher und sagt: 'Ob er wohl immer noch eine Live-Übertragung will?' Wer das nicht will, ist ein Feigling. Wer das verhindert, ist ebenfalls ein Feigling, ein Feigling, ein Feigling. Wir fordern euch offen heraus, ganz offen.

Ich fordere euch heraus. Herr Erdoğan, dein ernannter Justizminister sagt: 'Komm, lass es uns live übertragen.' Herr Bahçeli hatte gesagt: 'Es soll live übertragen werden.' Du hattest gesagt: 'Wenn Bahçeli das sagt, dann stimmt es.' Wir wollen vor diesem Volk die Fragen beantworten, unsere Unschuld beweisen und die von euch inszenierte Wahrnehmungsoperation zum Einsturz bringen. Wir haben den Mut dazu. Wenn ihr den Mut habt, dann lasst uns das Parlament zu einer Dringlichkeitssitzung einberufen. Zwei Gesetze...

Erstens: Lasst uns gemeinsam den Familien der Märtyrer und den Veteranen geben, was ihnen zusteht. Zweitens: Lasst uns die Live-Übertragung sofort, unverzüglich gesetzlich verankern. Das Volk soll sehen: Wer ist ein Lügner, wer ist ein Verleumder, wer hat sich nicht am Eigentum dieses Volkes, an der Staatskasse vergriffen, wer ist ehrlich. Diese ehrlichen Kader der Yeni Parti werden mit diesem Selbstvertrauen früher oder später Gerechtigkeit erfahren, an die Macht kommen und dieses Volk wieder zum Lächeln bringen."