Özgür Özel fordert 'Hausarrest' für İmamoğlu! 'Wenn sie so viel Angst vor Ekrem Bey haben...'
Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel, der die Freilassung der im IBB-Prozess inhaftierten Personen forderte, appellierte in Bezug auf den Präsidentschaftskandidaten seiner Partei, Ekrem İmamoğlu: „Wenn sie so viel Angst vor İmamoğlus Auftritten auf der Straße haben, dann sollen sie ihm wenigstens Hausarrest geben.“
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Der Vorsitzende der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP), Özgür Özel, äußerte sich zum IBB-Prozess, der am 9. März begann und dessen Zwischenentscheidung Ende April verkündet werden soll.
Im Gespräch mit dem Journalisten Murat Yetkin antwortete Özel auf die Frage: „In den Kulissen der Regierung hört man Aussagen wie: ‚Wenn er freikommt, steigt İmamoğlu wieder auf den Bus‘ oder ‚Sie werden sagen, wir haben gewonnen, und dann können wir sie nicht mehr einholen‘. Das erreicht sicher auch Sie. Was sagen Sie dazu?“ wie folgt:
„Ja, das erreicht mich. Aber genau das zeigt, dass der Prozess politisch motiviert ist. Kann der Grund für die Inhaftierung eines Menschen etwa sein, dass er ‚eine politische Kampagne führen würde, wenn er frei wäre‘? Lassen Sie mich auf deren Boden der Rechtsmissachtung herabsteigen und wie sie denken: Wenn sie so viel Angst vor Ekrem Bey haben, wenn sie so viel Angst vor seinen Auftritten auf der Straße haben, dann sollen sie ihm wenigstens Hausarrest geben.“
Özel setzte seine Worte wie folgt fort:
„Es ist das Natürlichste der Welt, dass Ekrem Bey sofort seine Freiheit fordert. Ich glaube jedoch, dass auch er dies akzeptieren würde. Wir wollen, dass alle unsere Freunde, natürlich auch Ekrem Bey, ohne Untersuchungshaft verhandelt werden. Wenn sie schon Angst haben, dass er auf die Straße geht, dann sollen sie ihm Hausarrest geben. Zumindest würde damit die Folter in der Isolation eines Hochsicherheitsgefängnisses enden. Mit der Verlängerung der Haftzeiten staut sich bei den Anhängern von Ekrem Bey Wut an, und auch die Regierenden können diese so lange Untersuchungshaft nicht mehr verteidigen. Freilassungen würden generell den Druck senken. Das würde den Familien gut tun, uns gut tun und eigentlich – auch wenn die Regierung es nicht merkt – würde es auch der Türkei gut tun. Ich glaube, dass mit der Freilassung von Ekrem Bey und seinen Freunden die Börse Rekorde brechen würde, das Risikoprämie der Türkei sinken würde und es weltweit positive Resonanz gäbe.“