Özgür Özel kündigte Unterstützung an und warnte Streikbrecher: Wir stehen an der Seite der Werktätigen

Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel hat in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto seine Unterstützung für den Streik bekundet, den die der Türk-İş angeschlossene Gewerkschaft Koop-İş bei der Stiftung für soziale Unterstützung und Solidarität (SYDV) des Ministeriums für Familie und soziale Dienste begonnen hat.

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Özel erklärte zum laufenden Streik bei der Stiftung für soziale Unterstützung und Solidarität: "Ich warne diejenigen, die Streikbruch begehen, ausdrücklich: Was ihr tut, ist ein Verbrechen! Wer heute Straftaten begeht, wird sich morgen vor dem Gesetz verantworten müssen. Ein Angriff auf das Streikrecht ist ein Angriff auf die Demokratie. Wir stehen angesichts dieser Rechtswidrigkeit an der Seite der Werktätigen."

Die Nachricht, die Özgür Özel über sein Social-Media-Konto veröffentlichte, lautet wie folgt:

"Diese Regierung hat sogar diejenigen, die dem Volk Hilfe bringen, hilfsbedürftig gemacht! Die Werktätigen, die in den Stiftungen für soziale Unterstützung und Solidarität tätig sind, standen dem Volk jahrelang in den schwierigsten Zeiten dieses Landes zur Seite. Bei Erdbeben, Bränden, Überschwemmungen und während der Pandemie reichten sie dem Volk die fürsorgliche Hand des Staates. An dem Punkt, an dem wir heute stehen, hat die Erdoğan-Regierung diese 10.000 Werktätigen, die dem Volk Hilfe bringen, selbst in die Hilfsbedürftigkeit getrieben.

Das Rahmenprotokoll für die Tarifverträge im öffentlichen Sektor für das Jahr 2025, das über 600.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst umfasst, wurde am 2. August 2025 feierlich unterzeichnet. Ein Monat ist vergangen. Das Ministerium für Familie und soziale Dienste hat seinen eigenen Beschäftigten den Rücken gekehrt. Den Werktätigen wurde statt der ihnen zustehenden Lohnerhöhung von 24 Prozent eine Elendserhöhung von 11 Prozent aufgezwungen, die auch Millionen von Beamten zugemutet wurde.

Angesichts dieses Vorgehens befinden sich 10.000 Werktätige seit dem 29. August im Streik für ihre grundlegendsten Rechte, für ihren Schweiß und für einen menschenwürdigen Lohn. Ich höre, dass einige Gouverneure und Bezirksverwalter die Werktätigen, die ihr Streikrecht ausüben, mit Entlassungen unter Druck setzen. Ich warne diejenigen, die Streikbruch begehen, ausdrücklich: Was ihr tut, ist ein Verbrechen! Wer heute Straftaten begeht, wird sich morgen vor dem Gesetz verantworten müssen. Ein Angriff auf das Streikrecht ist ein Angriff auf die Demokratie. Wir stehen angesichts dieser Rechtswidrigkeit an der Seite der Werktätigen. Es gibt keine Rettung allein, entweder alle zusammen oder keiner von uns."