Papst ruft zu Waffenruhe in Gaza auf
Das geistliche Oberhaupt der Katholiken und Staatsoberhaupt der Vatikanstadt, Papst Franziskus, hat zu einer Waffenruhe in Gaza und zur Aufnahme von Verhandlungen aufgerufen.
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Der Papst sprach sein traditionelles Gebet vom Fenster seines Büros mit Blick auf den Petersplatz im Vatikan anlässlich des Festes Mariä Himmelfahrt, das Katholiken jedes Jahr am 15. August feiern.
In seiner Ansprache nach dem Gebet sagte Papst Franziskus, seine Gedanken seien bei der Ukraine, dem Nahen Osten, Palästina, Israel, dem Sudan und Myanmar.
Mit Blick auf die Entwicklungen im Nahen Osten fügte der Papst hinzu: "Ich verfolge die humanitäre Lage in Gaza weiterhin mit Sorge. Ich fordere erneut eine Waffenruhe an allen Fronten, die Freilassung der Geiseln und Hilfe für die erschöpfte Bevölkerung. Ich ermutige alle, jede Anstrengung zu unternehmen, damit sich der Konflikt nicht ausweitet, und den Weg der Verhandlungen zu wählen, damit diese Tragödie so schnell wie möglich endet. Vergessen wir nicht, dass Krieg eine Niederlage ist."
Im letzten Teil seiner Rede erklärte der Papst, er bete für die Betroffenen der Waldbrände in Griechenland.