Parlamentarische Regelung gegen 'Wucherpreise': Betriebsschließungen im Gespräch

In den sozialen Medien wurde zu einem Boykott von Restaurants und Cafés aufgerufen. Daraufhin bereitet sich die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) darauf vor, gegen Wucherpreise vorzugehen.

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Bürger, die ihren Unmut über die hohen Preise in Restaurants und Cafés zum Ausdruck bringen wollten, haben in den sozialen Medien zu einem Boykott aufgerufen.

Die Bürger, die ihren Protest durch den Verzicht auf Besuche in Restaurants und Cafés zeigen wollen, teilten auf ihren Social-Media-Konten mit, dass sie dem Boykottaufruf für das Wochenende (20.-21. April) folgen und weder auswärts essen noch Bestellungen aufgeben werden.

BETRIEBSSCHLIESSUNGEN ALS STRAFMASSNAHME IM GESPRÄCH

Während die Boykottaufrufe in den sozialen Medien zunehmen, ist auch die TBMM gegen Wucherpreise aktiv geworden.

Wie der TRT berichtet, stehen für Mittwoch wichtige Gesetzesentwürfe in der Generalversammlung des Parlaments auf der Tagesordnung.

Einer dieser Entwürfe betrifft eine Neuregelung im Handelsgesetzbuch.

Der Entwurf, der voraussichtlich etwa 20 Artikel umfassen wird, soll auch eine Regelung zur Erhöhung der Bußgelder für Unternehmen enthalten, die Wucherpreise verlangen.

Darüber hinaus wird während der Beratungen im Parlament auch die Einführung von Betriebsschließungen als Sanktion für Unternehmen diskutiert.