Parlamentsausschuss soll dringend zusammentreten
Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Emir bezeichnete die Sperrung von Instagram als rückständig und rief den Digitalausschuss der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) zum Handeln auf.
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Die Auswirkungen der Entscheidung der Informations- und Kommunikationstechnologiebehörde (BTK), den Zugang zur beliebten Social-Media-App Instagram ab Freitagmorgen zu sperren, halten sowohl in der Gesellschaft als auch in der Politik an.
Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Murat Emir richtete über die Social-Media-Plattform X einen Appell an den Parlamentspräsidenten Numan Kurtulmuş und erklärte, dass der Digitalausschuss der TBMM dringend zusammentreten müsse.
Emirs Beitrag lautet wie folgt:
"Der Digitalausschuss der TBMM muss dringend zusammentreten, um die Sperrung der Plattform Instagram zu erörtern. Unsere Ausschussmitglieder haben bereits begonnen, in Kommunikation mit den anderen Parteien zu arbeiten. Der Ausschussvorsitzende, Herr Hüseyin Yayman, und der Parlamentspräsident, Herr Numan Kurtulmuş, müssen ebenfalls ihrer Verantwortung gerecht werden und sicherstellen, dass unser Parlament in einer so wichtigen Angelegenheit so schnell wie möglich aktiv wird."
ÖZEL HATTE ES ALS 'VÖLLIGEN UNSINN' BEZEICHNET
Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel hatte auf die Zugangssperre für Instagram mit den Worten reagiert: „Das ist ein Raum der Freiheit; jede Meinung sollte frei und ohne Einschränkungen geteilt werden können, sofern sie keine Straftaten enthält. Dass Meta dies einschränkt, ist falsch, aber darauf mit Vergeltungsmaßnahmen zu reagieren – Instagram wird von unzähligen Menschen zur Kommunikation, für den Handel und für Bestellungen genutzt. Unzählige junge Menschen in der Türkei nutzen Instagram, und Sie verhängen eine Beschränkung. Das ist völliger Unsinn, völlig falsch. Welcher Geist fasst einen solchen Beschluss und wie? Wo haben Sie diesen Beschluss beispielsweise verkündet, und bei welcher Justizbehörde kann man wie Einspruch dagegen einlegen? Es gibt keine Regelungen dazu, und das ist eine völlig inakzeptable, zensorische Mentalität. Diejenigen, die das tun, sind wirklich rückständige Menschen.“