Pentagon lässt Frage zu PKK/YPG unbeantwortet
Die stellvertretende Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums, Sabrina Singh, beantwortete auf einer Pressekonferenz keine Fragen zur PKK/YPG.
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Nach dem Sturz der Regierung von Baschar al-Assad in Syrien werden die Entwicklungen in der Region von der ganzen Welt verfolgt.
Das US-Verteidigungsministerium (Pentagon) gab bekannt, dass die Kommunikation mit der Türkei bezüglich der aktuellen Lage in Syrien fortgesetzt wird.
Die stellvertretende Pentagon-Sprecherin Sabrina Singh erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die USA bezüglich der Entwicklungen in Syrien eine "großartige Beziehung" zu ihren türkischen Amtskollegen pflegen.
Singh kommentierte die Lage in Syrien mit den Worten: "Wir wissen, dass die Dynamik der Situation vor Ort sich ständig ändert. Die Türkei ist definitiv mit Bedrohungen aus dem Inneren Syriens konfrontiert und hat das Recht, sich selbst zu verteidigen." Sie betonte, dass die USA nicht nur mit der Türkei, sondern auch mit anderen Parteien in Bezug auf Syrien in Kontakt stünden, und rief dazu auf, Spannungen und Konflikte in der Region zu reduzieren.
FRAGE ZUR PKK/YPG AUSGEWICHEN
Singh, die behauptete, die USA seien in Syrien lediglich für den Kampf gegen den IS präsent und stünden weiterhin mit den Gruppen der Terrororganisation PKK/YPG in Kontakt, die in Syrien den Namen SDF verwenden, wich Fragen zu einer möglichen Haltung der USA bei einer Eskalation der Konflikte zwischen der Türkei und diesen Terrororganisationen aus.
Singh erklärte, der Regimewechsel in Syrien stelle eine "große Chance und gleichzeitig ein großes Risiko" dar, und behauptete, dass es an der Haltung der USA in der Region außer dem Schutz ihrer Soldaten und dem Kampf gegen den IS keine Änderungen gebe.
SÜLEYMAN-SCHAH-GRAB
Auf die Frage, ob es Gespräche mit den USA über eine Verlegung des Süleyman-Schah-Grabes an seinen alten Standort gebe, antwortete Singh: "Ich wiederhole, wir werden unseren Austausch mit der Türkei fortsetzen. Unser Außenminister reist ebenfalls, um die allgemeine Lage in der Region zu erörtern, und natürlich verstehen wir die Bedrohungen, denen die Türkei gegenübersteht; darüber hinaus werde ich nichts weiter sagen."
Das Süleyman-Schah-Grab wurde 2015 aufgrund von Konflikten an einen Punkt näher an der türkischen Grenze verlegt. Während die Diskussionen über eine Rückkehr des Grabes an seinen alten Standort andauern, gibt es dazu keine offizielle Stellungnahme der USA.